Luxus-Shopping mit Tradition: Tiffany & Co. bringt Glamour auf die Kö
VON EMILIA ZIEBA - zuletzt aktualisiert: 01.10.2008 - 17:04Die Königsallee hat edlen Zuwachs bekommen. Am Montag eröffnete die fünfte Filiale des weltbekannten Juweliers „Tiffany & Co.“ in Düsseldorf. Das Geschäft erinnert sehr an das Original auf der 5th Avenue in New York City und bringt auch dessen Charme und Glamour mit.
Die großen Schaufenster reichen vom Boden bis zur Decke und lassen die Menschen weit in das Geschäft hinein blicken. Das Ungewöhnlliche für einen Juwelier ist, dass im Schaufenster nur zwei etwas kleinere Glasvitrinen stehen, die jeweils ein Set des edlen Tiffany-Schmucks präsentieren.
Nach dem Vorbild auf der 5th Avenue sind die Wände mit dunklem Holz und Naturstein verkleidet. Auch auf Details wie das Treppengelände oder die Marmor-Treppe wurde geachtet. Die Geschäfte in München, Berlin, Hamburg und Frankfurt folgen ebenfalls dem klassischen und eleganten Stil des Tiffany & Co. in Manhattan. Die Kunden sollen sich wie in New York fühlen und überall das gleiche glamouröse Design vorfinden. Ganz wie beim Original in Manhattan, ist der Verkaufsraum offen gehalten. Dies lockt die Kunden sich in aller Ruhe umzusehen und die Schmuckstücke zu genießen.
1837 gründete Charles Lewis Tiffany am New Yorker Broadway mit 1000 Dollar Starkapital sein Warenhaus. Jeder Artikel war mit einem nicht verhandelbaren Verkaufspreis gekennzeichnet – eine revolutionäre Verkaufspolitik, die Schlagzeilen im ganzen Land machte und ihm am ersten Verkaufstag 4,98 Dollar einbrachten. Bei seinem Tod 1902 hinterließ der Unternehmer ein Vermögen von 35 Millionen Dollar.
Prominente Designer wie Frank O. Gehry, der Architekt der Gehry Bauten im Medienhafen, Paloma Picasso und Elsa Peretti haben schon für Tiffany gearbeitet. Während Picasso auf farbige Steine setzt, lässt sich Peretti von organischen Formen, wie Knochen oder Holz, inspirieren.
Verloben liegt im Trend, meint die Geschäftsführerin Marie-Christine Baroness von Ungern-Sternberg. Vielleicht wird auch in Düsseldorf demnächst ganz klassisch mit einem Tiffany-Ring um die Hand der Liebsten angehalten. Seit 1886 gibt es die berühmten Verlobungsringe der Kollektion „Tiffany Settings“. „Der absolute Klassiker ist ein Ring in Platin mit einer Sechs-Krabbenfassung. Das ist ein richtiges Must Have“, erklärte von Ungern-Sternberg. So einen Ring gibt es ab 1300 Euro mit einem Diamanten von 0,18 Karat.
Die Frau von Welt muss heute aber nicht mehr darauf warten, bis sie den Mann fürs Leben findet, um einen schönen Ring tragen zu können. So bietet Tiffany & Co. „Celebration Ringe“, mit denen sich Frauen selbst belohnen können. Oder aber auch den Klassiker, das „Return to Tiffany“-Armband, das schon ab 175 Euro und als Kette für 250 Euro zu haben ist.
Traditionen gibt es bei Tiffany´s viele, zum Beispiel die Verpackungen in der legendären Farbe „Tiffany Blau“ oder die Armbändern der „Charmed Collection“. „Charmes“ werden die kleinen Anhänger genannt, die es in Form von Flugzeugen, Bären, Herzen oder auch der klassischen Tiffany´s Tüte gibt. Diese „Charmes“ können an die Armbändern gehängt werden und erweitert oder ausgetauscht werden. So vermehren sich die schönen Anhänger zu besonderen Anlässen.
Etwas ganz besonderes ist die „Travelling Collection“. Die Schmuck-Unikate reisen von Land zu Land und sind dort für zwei Wochen im Geschäft anzusehen. Wer sich in ein Stück der Kollektion verliebt, kann dieses natürlich auch kaufen und die Kollektion reist ohne dieses weiter.
An die Männer wurde natürlich auch gedacht. Für sie gibt es Manschettenknöpfe, Uhren, klassische Schlüsselanhänger oder ein Kartenspiel für 35 Euro. Und auch für die ganz Kleinen gibt es was. Rasseln, Haarbürsten oder Kinderbesteck in Sterling Silber werden gerne verschenkt.
Adresse: Tiffany & Co., Königsallee 18, 40212 Düsseldorf
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