Balance und Ausgleich: Traum vom eigenen Yogastudio verwirklicht
zuletzt aktualisiert: 06.08.2008 - 12:15Yoga boomt in Deutschland und die Anzahl der Praktizierenden wächst stetig. Zufällig stieß Birgit Damisch in einem Fitnessstudio auf die indische Lehre . Aus ihrer anfänglichen Neigung wurde ein Beruf: Die Ex- Werberin hat Düsseldorfs erste Yogaschule nach Sivananda Art eröffnet.
Früher war sie in der Kommunikationsbranche und für große Werbekampagnen verantwortlich. Doch irgendwann hat die gebürtige Hamburgerin festgestellt, dass es einen anderen Weg gibt, der sie glücklicher macht. Heute hat sie sich ihren großen Traum erfüllt: Birgit Damisch hat „Yoga9“ eröffnet, ihre eigene Yogaschule in der Hildebrandtstaße.
Wie alles begann
Durch Zufall war Damisch in einem Fitnessstudio in einen Yogakurs geraten und wollte schon wieder rausgehen, aber ihre Neugierde fesselte sie. Von da an besuchte Birgit Damisch regelmäßig Kurse, fing an, Fachbücher zu lesen und absolvierte schließlich eine Intensivausbildung in einem Ashram, einen klosterähnlichen Meditationszentrum, in Bayern. In vier Wochen lernte sie Körper und Geist auf eine ganz neue Art und Weise kennen: Sie stand morgens um fünf auf und ging abends um elf ins Bett. Die wenigen freien Momente nutzte Damisch zum Essen oder Lernen.
Anfangs gab sie nur einmal die Woche neben ihrem Job Yoga-Stunden. Viel Stress und wenig Freude an der Arbeit motivierten sie zu mehr, selbst Arbeits- und Ortwechsel Ihr Traum nahm immer mehr Platz ein. So begann Damisch nach geeigneten Räumlichkeiten für ein eigenes Yogastudio zu suchen. Das fand sie in der Hildebrandtstaße.
Was sie dort macht
Birgit Damisch unterrichtet nach Sivandana Art. das ist eine Yoga Form, die es allen Menschen ermöglicht, sich körperlich zu betätigen, innere Ruhe zu finden, etwas für die Gesundheit zu tun und ein kleines Stück glücklicher zu werden. Körperliche Voraussetzungen sind dafür nicht nötig, aber persönlicher Erfolg wird garantiert.
„Yoga9“ hat eine eigene Philosophie. Laut Damisch ist Yoga weder „öko“ noch „hip“. Yoga ist keine Religion, keine Artistik und kein sportlicher Wettbewerb. Es ist ein Ausgleich. Und der ist auf die Bedürfnisse der Besucher abgestimmt.
Von Morning- bis Kids Yoga
Berufstätige können in ihrer Mittagspause den Kurs „Lunchtime Yoga“ nutzen. Nach eine Belebung von Körper und Geist geht es dann motiviert zurück an den Arbeitsplatz. Frühaufsteher beginnen schon um 7 Uhr mit „Morning Yoga“ für einen guten Start in den Tag. Wem diese Zeiten nicht liegen, der kann das „Personal Yoga" in Anspruch nehmen: Stundenweise buchbar gibt es hier keine Bindung an Kurszeiten.
Sanftes Strecken und Atmen: Das gibt’s im „SoftY“ Kurs. In speziellen Kursen für den Rücken, wird die Muskulatur stabilisiert und gestärkt. Zukünftige Mütter werden im „Mama Special“ auf die Geburt vorbereitet. Und wenn das Kind dann da ist, werden schon die Kleinen im „Kids Yoga“ an die indische Lehre herangeführt. Yoga für Jederman.
Am Samstag, den 9. August 2008, können sich alle Interessierten am Tag der offenen Tür von dem Kursangebot selbst überzeugen.
Infos:
Offene Stunden: 12-15 Euro
Zehnerkarte: 115 Euro
Monatliche Mitgliedschaft: 69 Euro
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