Wieder 1500 Skater bei der zweiten Rollnacht: Unterwegs auf acht Rollen
VON ANNA WESOLOWSKI - zuletzt aktualisiert: 05.06.2008 - 22:13Auch die zweite Düsseldorfer Rollnacht war wieder ein Erfolg. Mehr als 1500 Skater, so schätzen die Organisatoren, fanden sich am Burgplatz ein, um Düsseldorf zu erkunden. Natürlich auf Inlineskates. Dieses Mal führte die Route direkt zur Rheinischen Post.
Anfangs sahen die Ordner am Donnerstagabend noch etwas verloren aus. Überall Skater auf dem großen Burgplatz, aber eben nur in gelben Westen. Erst kurz vor Start dann aufatmen: Plötzlich strömten sie in Scharen zum Treffpunkt. Schnell noch die Inlineskates ausgepackt und angezogen, Helm auf und auf Position gestellt. Augereiht entlang der Rheinpromenade warteten alle ungeduldig auf den Startschuß.
Zur Einstimmung heizten den Hobbysportlern noch einmal die Düsseldorfdancers ein, die die Teilnehmer auch wieder am Zwischenziel vor der Rheinischen Post erwarteten. Autofahrer machten den Skatermassen bereitwillig Platz. Und eh 1500 Skater vorbeiziehen kann es schon mal dauern. Rasend schnell flitzten die Skater dann auch Richtung Zülpicher Straße.
"So schnell kam es mir eigentlich gar nicht vor. Aber wahrscheinlich merkt man die Geschwindigkeit nicht, wenn man in der Gruppe unterwegs ist", meinte Sandra Stüttgen, die sich die Düsseldorfer Rollnacht nun für die Zukunft dick in ihrem Terminkalender vormerken wird. "Auf so ein Event habe ich eigentlich nur gewartet."
Ähnlich wird es wohl auch zahlreichen anderen Teilnehmern gegangen sein. Denn trotz Tempo kamen nur die wenigsten aus der Puste, auch wenn alle die kühlen Getränke am Verlagshaus gerne entgegen namen. Anstrengend war es dann doch ein wenig. Besonders wenn man schon vorher, um überhaupt nach Düsseldorf zu kommen, einige Kilometer hinter sich gelassen hat.
"Wir mussten schon 25 Kilometer aus Haan hierher fahren. Aber für solch ein Ereignis nehmen wir das in Kauf", so Ludwig Sonnen. Von der Düsseldorfer Rollnacht hatte er per Zufall erfahren und war als ambitionierter Inlineskater sofort begeistert, so dass sich sofort Freunde und Familie anstecken ließen.
Vielleicht spricht sich die Skatetour in der Düsseldorf ja noch weiter rum. Das hoffen zumindest die Organisatoren der Dusfor. "Die Teilnehmerzahl lässt sich auf jeden Fall noch toppen", glaubt Barbara Hoff, die als Ordnerin mithalf. "Wenn man bedenkt, dass heute schon viele aus dem Ruhrgebiet, Wuppertal, Köln und sogar Frankfurt kamen, können wir davon ausgehen, dass die Veranstaltung Kreise zieht." Immer vorausgesetzt es hat auch allen Gefallen. Dem strahlenden Lachen in Mitten der hochroten Köpfe nach zu urteilen, werden wohl bei der nächsten Rollnacht am 3. Juli zum ISS Dome Teilnehmerrekorde gebrochen.
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