Sonderbotschafterin wollte Chiara schützen: Ute Ohoven testete Tochter auf Drogen
zuletzt aktualisiert: 18.04.2005 - 13:56Düsseldorf/München (dto). Damit ihr Kind nicht ins Drogen-Milieu abrutscht, hat UNESCO-Sonderbotschafterin Ute Ohoven ihre Tochter Chiara heimlich auf Rauschgift untersucht. Dabei habe sie mit einem Trick eine Strähne ihrer Haare zu einer Untersuchung ins Labor geschickt.
"Ich habe ihr regelmäßig Haar- und Urinproben abgenommen", zitierte die Zeitschrift "die aktuelle" die 59-Jährige. "Hätte ich einen heimlichen Drogenkonsum erkannt, hätte ich handeln können."
Schon in der Grundschule und später im Elite-Internat in der Schweiz habe sie Chiara immer heimlich kontrolliert, sagte sie. "So mit dem Trick: 'Mäuschen, dir steht da 'ne Strähne ab, die schneid' ich mal kurz ab." Die Strähnen haben sie dann zur Untersuchung ins Labor eingeschickt.
"Wir leben in einer Zeit, in der Drogen zum Alltag gehören. Es ist grausam. Deshalb muss ich meine Tochter Chiara davor schützen", begründete die vierfache Mutter die heimlichen Kontrollen. Und fügte hinzu: "Vertrauen ist schön und gut. Kontrolle in der Kindererziehung ist besser!"
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