2.000 Teilnehmer: ver.di-Streik vor dem Landtag
zuletzt aktualisiert: 26.04.2006 - 15:34Düsseldorf (dto). Unter dem Motto "Tarifvertrag jetzt" gehen die Streiks des nichtärztlichen Personals an den sechs Unikliniken in NRW sowie in Landesdienststellen weiter. Am Mittwoch protestierten nach Angaben der Gewerkschaft ver.di rund 2.000 Bedienstete vor dem Landtag in Düsseldorf und machten ihren Unmut über die "Blockadepolitik" der Landesregierung Luft.
Bereits seit elf Wochen streikt das nichtärztliche Personal der sechs Unikliniken - Münster, Bonn, Aachen, Köln, Düsseldorf und Essen - für die Übernahme des Tarifvertrags öffentlicher Dienst. Dieser Tarifvertrag gilt bereits seit Oktober 2005 an den kommunalen Krankenhäusern. Die Uni-Kliniken befinden sich seit ihrer Umwandlung in Anstalten öffentlichen Rechts im Januar 2005 in einem tariflosen Zustand.
Die Landesbeschäftigten streiken in der achten Woche gegen Arbeitszeitverlängerung und Stellenabbau. Sie fordern die Wiedereinsetzung der Tarifverträge zum Weihnachts- und Urlaubsgeld sowie die Übertragung des neuen Tarifrechts im öffentlichen Dienst auf die Länder.
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