Comeback im TV: Verona Pooth: Für Filmrolle im Rollstuhl
zuletzt aktualisiert: 26.05.2010 - 17:58Düsseldorf (RPO). Im Rollstuhl und mit ernster Miene feiert Verona Pooth ihr Fernseh-Comeback. Sie hat eine Episodenhauptrolle in der ZDF-Krimiserie „Die Rosenheim-Cops“ übernommen und möchte in Zukunft häufiger schauspielern.
Nach rund zwei Jahren, in denen die Schlagzeilen um die Firmenpleite ihres Mannes Franjo Pooth und die Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung und Steuerhinterziehung im Zentrum standen, will die 42-Jährige nun wieder beruflich durchstarten.
Ihre Gastrolle in der ZDF-Krimiserie sieht sie dabei als Auftakt für ein tiefergehendes Engagement als Schauspielerin. „Insgesamt habe ich jetzt für drei Drehprojekte zugesagt, einen Kinofilm und zwei Fernsehfilme. Die Dreharbeiten beginnen alle noch in diesem Jahr. Ich kann also sagen: Das soll kein kurzer Ausflug sein, sondern es ist längerfristig gedacht“, sagt Pooth. Abgeneigt wäre sie auch nicht, „Theater zu spielen oder auf eine Schauspielschule zu gehen“.
Pooth spielt in der „Rosenheim-Cops“-Folge „Die kalte Gräfin“ die Adelige Lucia von Falkenberg, die seit einem Reitunfall an den Rollstuhl gefesselt ist. Sie gerät unter Mordverdacht, als ihre Schwester erstochen wird. Pooth konnte sich bestens in die Rolle hineinversetzen, in der sie noch in diesem Jahr im ZDF zu sehen ist: „Mit 19 Jahren hatte ich selbst einen schweren Autounfall und hatte mir zweimal die Wirbelsäule gebrochen.
Ich war damals sehr lange im Krankenhaus und war auch an den Rollstuhl gebunden“, sagt sie. Es ist nicht das erste Mal, dass Pooth sich als Schauspielerin versucht. Sie wirkte unter anderem in den US-Serien „Acapulco Heat“ und „Conan“ mit, spielte eine kleine Rolle im Sylvester-Stallone-Streifen „Driven“ oder an der Seite von Ulrich Noethen im Fernsehfilm „Meine polnische Jungfrau - Heirate mir!“
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