Steuer-Affäre: Verona Pooth wehrt sich gegen Vorwürfe
zuletzt aktualisiert: 23.07.2008 - 12:10Verona Pooth wehrt sich gegen Vorwürfe im Zusammenhang mit der Firmenpleite ihres Ehemanns Franjo. Der Werbestar wendet sich gegen Berichte, sie habe eigene Ausgaben über das Konto von Franjos Firma Maxfield abgerechnet. Außerdem sei es nicht wahr, dass die Staatsanwaltschaft nun auch gegen sie ermittle.
Von den angeblichen Ermittlungen wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung habe sie selbst erst aus der Zeitung erfahren, sagte sie der Zeitschrift "Bunte". Weder Staatsanwaltschaft noch Steuerfahndung hätten sich an sie und ihren Mann gewandt. "Ich bin seit 21 Jahren im Geschäft und habe immer brav meine Steuern gezahlt", erklärte sie.
Pooth betonte, sie und ihr Mann hätten nun ihre Anwälte eingeschaltet und Anzeige gegen Unbekannt erstattet. Offensichtlich seien Informationen an die Öffentlichkeit weitergeleitet wurden.
In der vergangenen Woche hatte "Bild" berichtet, gegen Verona Pooth werde wegen des Verdachts der Beihilfe zur Steuerhinterziehung ermittelt. Dem Berichte zufolge soll sie private und geschäftliche Ausgaben über die inzwischen insolvente Firma Maxfield ihres Ehemannes abgerechnet haben und Mitarbeiter ihres Mannes für die eigene Firma beschäftigt haben, ohne dafür zu zahlen.
Seit der Millionenpleite von Maxfield ermittelt die Staatsanwalt gegen Franjo Pooth wegen des Verdachts der Insolvenzverschleppung und Bestechung. Zudem hat er sich selbst wegen Steuerhinterzeihung angezeigt. Das Ehepaar hat stets betont, Verona habe mit den Geschäften ihres Mannes nichts zu tun gehabt.
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