Franjo gibt angeblich Bestechung zu: Verona: "Wir haben das Gröbste hinter uns"
zuletzt aktualisiert: 07.04.2008 - 10:21Zur Verleihung des Felix Burda Award am Sonntag stand sie allein ihre Frau. Kein Wunder, hatte Ehemann Franjo doch kurz zuvor Schlagzeilen mit seinem angeblichen Bestechungsgeständnis gemacht. Vor den Kameras gab sich Werbeikone Verona Pooth in Berlin gewohnt optimistisch: "Wir haben das Gröbste hinter uns und müssen jetzt nach vorne schauen", betonte sie.
In einem zwölfseitigen Schriftsatz seiner Anwälte hatte Franjo Pooth sein Schweigen gebrochen. Er berichtete, dass er unter Druck gesetzt worden sei, an Manager und Mitarbeiter der Stadtsparkasse Düsseldorf Luxusfernseher zu liefern. Pooth belastet offenbar vor allem Karl-Heinz Stiegemann, dem als Vorstandsmitglied der Stadtsparkasse fristlos gekündigt wurde. Er habe auf die Lieferung eines Fernsehgerätes im Wert von 9000 Euro gedrängt.
"Für mich geht es jetzt normal weiter und für Franjo auch", gab sich Verona in Berlin gelassen und verlieh dem erneuten Medienrummel sogar eine positive Note: "Schließlich gibt es nicht Schlimmeres als von den Medien übersehen zu werden", behauptete sie.
Dass sich die neuesten Äußerungen von Franjo Pooth positiv auswirken, davon geht Anwalt Stephan Hachethal aus. "Ein Geständnis kann ein milderes Urteil herbeiführen", so der Jurist. Und auch Veronas Ex-Manager und Familienfreund Alain Midzic begrüßte die neuesten Entwicklungen im Fall Pooth. Es sei richtig, alles zu erklären, meinte er. "Franjo würde gerne mehr erzählen, kann es aber wegen der laufenden Ermittlungen nicht", so Midzic.
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