Während einer Debatte über Energiepolitik: Wieder Strom-Panne
zuletzt aktualisiert: 07.12.2006 - 08:33Düsseldorf (RPO). Ausgerechnet während einer Debatte über Energiepolitik gingen am Mittwochvormittag im Landtag die Lichter aus. „Im Milli-Sekundenbereich“, so Stadtwerke-Sprecherin Christa Neckel, sei es zu „Spannungseinbrüchen“ gekommen. Das wirkte sich auch auf andere Stadtteile wie zum Beispiel Heerdt aus. Grund dafür war eine Kabelstörung im Umspannwerk im Hafen, die um 10.44 Uhr, vier Minuten nach Entdeckung, behoben war.
Die Auswirkungen dieser Störung waren auf der anderen Rheinseite deutlicher spürbar als im Landtag: In ganz Heerdt gingen für ein paar Minuten die Lichter aus, mehrere Unternehmen waren betroffen. Auch die Ampeln funktionierten nicht, rund um den Handweiser kam es zu Staus. Der Verkehrsrechner war diesmal schuldlos - es dauerte allerdings länger, den wieder neu zu starten.
Diese Panne war die dritte in vier Wochen - nach Bilk (nachts, mehrere Stunden) und der Altstadt (abends, mehr als eine Stunde) jetzt in Heerdt. Dennoch beteuerten die Stadtwerke gestern Abend, von einer generellen Schwäche des Netzes könne keine Rede sein.
„Eine auffallende Häufung, aber einfach Zufall!“ sagte eine Sprecherin des Energie-Lieferanten. Man sehe sich im Gegenteil an der Spitze deutscher Strom-Produzenten, erneuere die Netze kontinuierlich und sei erst vor wenigen Tagen auch für effizientes Pannen-Management ausgezeichnet worden. Die Anerkennung kam vom Verband der Netzbetreiber und von der Deutschen Vereinigung des Gas- und Wasserfaches.
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