Beifall: Wirtschaft lobt Fröhlichs Wahl als Sparkassenchef
VON MATTHIAS ROSCHER - zuletzt aktualisiert: 28.06.2008Düsseldorf (RPO). Die Entscheidung für Peter Fröhlich als neuem Mann an der Spitze des Geldinstituts ist in der Düsseldorfer Wirtschaft mit Beifall aufgenommen worden. „Ich bin nicht nur mit der Wahl Fröhlichs zufrieden, sondern auch damit, dass es am Ende so schnell gegangen ist“, sagte der Präsident der Handwerkskammer, Wolfgang Schulhoff. Der neue Sparkassenchef sei „ein Mann der Realität“, der dafür sorge, dass die Sparkasse den Mittelstand als ihre wichtigste Klientel nicht aus dem Auge verliere.
Schulhoff verwies darauf, dass es unter den Mittelständlern in den vergangenen Monaten „Irritationen über eine restriktivere Kreditvergabe“ gegeben habe. Er glaube aber, dass Fröhlich die Sparkasse „positiv positioniert“. Ein Sparkassenvorstand müsse sich von „einigen Großbankern unterscheiden, die vor allem ihre Großinvestments im Auge haben“.
Der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes, Peter Achten, sagte: „Wir waren im Einzelhandel nicht glücklich über die Turbulenzen der vergangenen Monate. Auf der anderen Seite haben wir die Vorstandsmitglieder Fröhlich, Eversmann und Boots als zuverlässige Gesprächspartner kennengelernt.“ Zufrieden zeigte sich IHK-Geschäftsführer Gerhard Eschenbaum, „dass die Vakanzen in der Spitze der Sparkasse beendet sind“.
Kompetenzen überschritten?
Noch nicht ausgestanden ist die Kündigung des Generalbevollmächtigten Christoph F. Ein Sparkassensprecher dementierte, dass F. im März im Zusammenhang mit dem Pooth-Skandal gehen musste. Nach Informationen der Rheinischen Post war der 38-Jährige bei der Stadtsparkasse für den Handel mit Eigenanlagen zuständig. Dabei soll er seine Kompetenzen erheblich überschritten haben. Aufgefallen ist dies über das interne Kontroll-System der Sparkasse. Ein Prozess vor dem Arbeitsgericht steht für September an.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





