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DEG Metro Stars: 2:3 – Start verpatzt

VON ANDRE SCHAHIDI - zuletzt aktualisiert: 13.03.2009 - 21:52

Die Düsseldorfer EG ist mit einer bitteren Heimniederlage in das Play-off-Viertelfinale der Deutschen Eishockey Liga (DEL) gestartet. Gegen die Krefeld Pinguine verlor die Mannschaft von Trainer Harold Kreis nach einer über weite Strecken enttäuschenden Leistung mit 2:3 (0:1, 1:2, 1:0).

Dass die Mannschaft aus der Seidenweberstadt damit – auf die gesamte Serie gesehen ­– den Heimvorteil aus Düsseldorf entführte, war völlig verdient. Der KEV zeigte vor 9320 Zuschauern im ISS Dome die bessere Leistung.

Die Mannschaft von Igor Pavlov spielte schneller, engagierter und präziser. Und das Wichtigste: Krefelds Keeper Scott Langkow gewann das Torhüterduell gegen Düsseldorfs Jamie Storr. Die Nummer eins der DEG verschuldete gleich zwei Treffer und sah auch sonst nicht sonderlich sicher aus.

Beim 0:1 durch Michael Endraß konnte Storr einen Schuss von Chris Heid nicht festhalten. Beim 1:2 durch Daniel Pietta versäumte er es, die kurze Ecke zuzumachen.

Einzig beim dritten Treffer, direkt danach durch Herberts Vasijlevs, der einen Querpass von Boris Blank wunderschön abfälschte, war Storr machtlos. Trainer Harold Kreis nahm dennoch sofort seine Auszeit. Der Doppelschlag der Krefelder, direkt nach dem umjubelten Ausgleichstreffer durch Andy Hedlund, tat weh.

Egal was die Rot-Gelben versuchten –­ der Gegner schien immer einen Schritt schneller. Es war nicht einmal so, dass die Düsseldorfer gar keine Chancen verbuchen konnten. Allein Adam Courchaine, normalerweise ein sicherer Vollstrecker, scheiterte bereits früh drei Mal in aussichtsreicher Position.

"Die DEG hat zu nervös begonnen", befand Bundestrainer Uwe Krupp, der sich das Geschehen im ISS Dome angeschaut hatte. "Gerade als sie sich wieder ins Spiel zurückgekämpft hatte, kassierte sie Tore durch Unachtsamkeiten."

Fast wäre es dennoch spannend geworden. Neun Minuten vor Schluss bugsierte Rob Collins die Scheibe zum 2:3 ins Tor, Auftakt einer Aufholjagd der Düsseldorfer. Die Rot-Gelben machten noch einmal richtig Druck auf das Gehäuse von Langkow ­– ein Treffer wollte jedoch nicht mehr fallen.

Vorteil Krefeld

So stand am Ende die Ernüchterung und der Verlust des Heimvorteils. Verloren ist noch nichts ­ eine Serie "best of seven" ist lang. Doch der psychologische Vorteil geht an den KEV. Zumal die Düsseldorfer im nächsten Spiel (Sonntag, 14.30 Uhr) im Königspalast antreten müssen. Doch dort muss eine andere DEG auftreten, wenn es in diesem Jahr kein früher Sommerurlaub werden soll.


 
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