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DEG: DEG bleibt eine Heimmacht

VON CHRISTIAN SPOLDERS - zuletzt aktualisiert: 12.12.2010 - 16:41

Die Metro Stars haben nach der Eroberung der Tabellenführung in der Deutschen Eishockey Liga diese erfolgreich verteidigt. Gegen die Straubing Tigers fuhren die Düsseldorfer einen souveränen und nie gefährdeten 5:2-Sieg ein.

Von Straubing bis Düsseldorf sind es exakt 584 Kilometer. Von daher ist es sehr löblich, dass sich rund 950 Fans der Tigers mit auf den Weg gemacht haben, um ihr Team in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bei den DEG Metro Stars zu unterstützen. Die lange Reise hätten sie sich aber sparen können. Ihre Mannschaft unterlag beim Tabellenführer 2:5 (1:3, 1:1, 0:1). Der baute seine Serie von Heimsiegen indes auf sechs in Folge aus. Keines der 13 anderen Teams in der Liga ist zu Hause stärker.

Und so zeigte die Mannschaft von Trainer Jeff Tomlinson von Beginn an, wer im Rather Dome das Sagen hat. Bereits nach elf Minuten lagen die Metro Stars 3:0 in Führung. Jason Holland nutzte zwei von vier Überzahlspielen im ersten Drittel, um seine Saisontreffer zwei und drei zu erzielen. Beide Male kam der US-Amerikaner mit deutschem Pass aus rechter Position völlig frei zum Schuss. Zwischen den Treffern Hollands erhöhte Rob Collins, der von Andy Roach geschickt wurde, auf 2:0. Da die DEG in Folge der drei Treffer ein wenig das Tempo aus dem Spiel nahm, kam Straubing zu ersten Chancen. Justin Mapletoft nutzte eine in Überzahl.

Trotz des Gegentreffers hatte die DEG das Spiel aber weiter im Griff. Das änderte sich auch im Mittelabschnitt nicht, obwohl die Gäste in Person von Carl Corazzini weiter verkürzten. Sechs Minuten später nutzten allerdings Tyler Beechey und Evan Kaufmann gegen sehr offensiv verteidigende Straubinger eine Überzahl mustergültig aus. Beechey setzte sich auf der linken Seite durch, zog Richtung Torwart und legte den Puck im letzten Moment an Dimitri Pätzold vorbei zum völlig freistehenden Kaufmann, der keine Mühe hatte, sein Trefferkonto auf elf zu erhöhen. In der Folge kamen die Bayern wie schon im ersten Drittel nur selten gefährlich vor das Tor von Jean-Sébastien Aubin.

Im Stile eines Spitzenreiters spielten die Metro Stars auch im letzten Drittel. Sie agierten souverän, spielerisch deutlich reifer als ihre Gegner – und machten den Sack in der Schlussphase endgültig zu. Adam Courchaine lief über die rechte Seite allein aufs Tor zu und knallte den Puck ein letztes Mal in die Maschen, sodass auch die vierte Sturmreihe auf ihren Treffer kam. Diese musste von Tomlinson übrigens aufgrund der Verletzung von Derek Dinger (Muskelfaserriss im rechten Oberschenkel) umgestellt werden, sodass Mark McCutcheon in der dritten Reihe spielte. Wie lange Dinger ausfallen wird, entscheidet sich nach einer Kernspin-Untersuchung am Montag.


STATISTIK:

DEG – Straubing Tigers 5:2

DEG: Aubin (Renkewitz) – Roach, Hedlund; Holland, Nowak; Bazany, Pokulok – Reimer, Collins, Kreutzer; Kaufmann, Beechey, James; McCutcheon, Murphy, Courchaine; Danner, Hofland, Hinterstocker

Zuschauer: 5113

Schiedsrichter: Dahle (Berlin)

Tore: 1:0 (4:03) Holland (Courchaine, 5-4), 2:0 (4:57) Collins (Roach, 4-4), 3:0 (10:57) Holland (James, Beechey, 5-4), 3:1 (14:07) Mapletoft (Stewart, Elfring, 5-4), 3:2 (21:25) Corazzini (Röthke), 4:2 (27:49) Kaufmann (Beechey, 5-4), 5:2 (51:55) Courchaine

Strafminuten: DEG 16, Straubing 14 plus 10 Stewart


 
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