DEG: DEG holt Matchball gegen Nürnberg
zuletzt aktualisiert: 24.03.2008 - 17:11In der Deutschen Eishockey Liga stehen die DEG Metro Stars vor einer dicken Überraschung. Das Team von Coach Lance Nethery gewann das vierte Spiel der Viertelfinal-Serie gegen die Nürnberg Ice Tigers daheim mit 6:3 und führt in der "best of seven"-Serie nun mit 3:1.
Schon am Mittwoch könnte der Meister von 1996 in Spiel fünf bei den Franken damit ins Halbfinale einziehen. Die DEG, nur Neunter nach der Vorrunde, hatte am Samstag bereits Partie Nummer drei beim Vorrunden-Primus mit 2:1 gewonnen.
Rob Collins (8.), Andy Hedlund (9.) und Fabio Carciola (17.) schossen die Hausherren im ISS-Dome bereits im ersten Drittel auf die Siegerstraße. Zwar kamen die Gäste durch Periard (27.) und Barta (29.) zwischenzeitlich heran, doch Jeff Panzer stoppte die Aufholjagd der Franken mit seinem Treffer zum 4:2 in der 35. Minute.
DEG-Kapitän Daniel Kreutzer erhöhte in der 43. Minute nach Vorarbeit seines kongenialen Sturmpartners Tore Vikingstad auf 5:2. Swanson (54.) verkürzte zwar noch einmal für den Favoriten, aber Jeff Panzer (58.) machte im Power-Play alles klar.
Unterdessen droht Eishockey-Nationalspieler Alexander Barta das Aus für die Weltmeisterschaft in Kanada (2. bis 18. Mai). Der Stürmer der Hamburg Freezers verdrehte sich am Montag im vierten Play-off-Viertelfinalspiel gegen die Eisbären Berlin ohne Einwirkung des Gegners das rechte Knie und schlug hart in die Bande hinter dem Tor ein.
Der 25-Jährige wurde mit Verdacht auf Oberschenkelbruch ins Hamburger Universitäts-Krankenhaus eingeliefert, dort sollen weitere Untersuchungen Klarheit über die Schwere der Verletzung bringen.
Hamburg verlor das Match am Ende mit 1:6 und liegt in der Serie nun mit 1:3 im Hintertreffen. Die Iserlohn Roosters feierten derweil einen ungefährdeten 5:1-Erfolg über die Frankfurt Lions und führen in der Serie mit 3:1.
Statistik:
DEG-Metro Stars - Nürnberg Ice Tigers 6:3 (3:0, 1:2, 2:1)
Tore: 1:0 Collins (7:52), 2:0 Hedlund (8:57), 3:0 Carciola (16:28), 3:1 Periard (26:14), 3:2 Barta (28:55), 4:2 Panzer (34:24), 5:2 Kreutzer (42:50), 5:3 Swanson (53:07), 6:3 Panzer (57:48).
Schiedsrichter: Dahle/van Gameren (beide Berlin).
Zuschauer: 7910 .
Strafminuten: Düsseldorf 16 - Nürnberg 28.
Playoff-Stand: 3:1
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