DEG: DEG plant für die neue Saison
VON ANDRÉ SCHAHIDI - zuletzt aktualisiert: 21.04.2009 - 13:31Nach der Saison ist vor der Saison – getreu diesem Motto ist die Düsseldorfer EG schon fleißig, was die Personalplanung für die nächste Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga betrifft. Am Wochenende setzten sich Manager Lance Nethery sowie die Trainer Harold Kreis und Mike Schmidt zusammen, um einzelne Personalien durchzusprechen.
So werden, wie die RP bereits berichtete, Ryan Caldwell und Chris Harrington beide ein weiteres Jahr im DEG-Trikot zu bewundern sein. "Ryan hat uns in der Schlussphase der Saison überzeugt", sagt Nethery. Ursprünglich wollte er jedoch Mannschaftskollege Peter Ratchuk weiterverpflichten, konnte sich mit dem US-Amerikaner jedoch nicht über eine Vertragslaufzeit einig werden. Nethery bot eines, Ratchuk wollte zwei weitere Jahre.
Durch die Abgänge von Ratchuk und Andrew Hedlund (Mannheim) werden zwei Ausländerlizenzen frei. Maximal eine davon wird jedoch in die Abwehr gehen. Denn Jason Holland, der aus Ingolstadt kommt, wurde eingedeutscht und nimmt keine Kontingentstelle in Anspruch. "Wir hoffen noch darauf, dass Robert Dietrich zu uns zurückkehren könnte", sagt Nethery. Weiter ist noch nicht sicher, ob Korbinian Holzer auch kommende Saison in Düsseldorf bleibt oder das Abenteuer Übersee wagt. "Ich bin zuversichtlich, dass Korbinian bei uns bleibt. Aber man weiß es nie", sagt Nethery dazu.
Ein Top-Stürmer wird geholt
In diesem Fall würde kein weiterer Verteidiger verpflichtet werden, die DEG würde mit neun Ausländern in die Saison gehen. Dafür will der Manager aber noch eine Verstärkung für den Angriff holen. Wahrscheinlich, um die dritte Reihe, die gerade in den Play-offs nicht unbedingt durch Torgefährlichkeit glänzte, zu verstärken. Auch in der vierten Reihe besteht Handlungsbedarf. Fabio Carciola, der zuletzt überzeugte, aber schon frühzeitig in Kassel unterschrieb, muss ersetzt werden, genau wie Peter Boon, der in der kommenden Saison für den Zweitligisten Ravensburg aufs Eis gehen wird.
Finanziell wird der Spielraum, den Nethery bei seiner Shoppingtour hat, ähnlich dem in der vergangenen Saison sein. Der Verein hat zwar durch die Zuschauereinnahmen in den Play-offs und durch den Verkauf der Leuchtpanels im ISS Dome am Ende das Minus aus der laufenden Saison mehr als ausgeglichen, doch der Klub ist vorsichtig – das Geld wird laut Geschäftsführer Elmar Schmellenkamp als Puffer für mögliche schwere Zeiten verwendet.
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