DEG Metro Stars: DEG sucht ihren Lauf
VON PATRICK SCHERER - zuletzt aktualisiert: 15.02.2011 - 10:40Viermal in Folge spielen die Eishockey-Profis nun im heimischen ISS Dome. Den Auftakt macht Mittwoch (19.30 Uhr, Live-Ticker) die Partie gegen die Eisbären Berlin. Manager Nethery nimmt die Metro Stars in die Pflicht.
Der Heimspielmarathon beginnt ohne den Spielmacher. Die DEG Metro Stars müssen sowohl morgen gegen die Eisbären Berlin als auch am Freitag (beide 19.30 Uhr) im Straßenbahnderby gegen die Krefeld Pinguine auf den Center der ersten Reihe, Rob Collins, verzichten. Der 32-Jährige laboriert weiter an einem Muskelfaserriss in der Hüfte. "Es ist besser, er spielt die beiden Spiele nicht. Wir schauen, ob er bis nächsten Dienstag fit wird", sagt Manager Lance Nethery. In der Deutschen Eishockey Liga (DEL) absolviert die DEG nun vier Heimspiele in Folge.
"Wir haben 2011 viele Auswärtsspiele gehabt. Es wird Zeit, wieder zu Hause zu spielen", erklärt Trainer Jeff Tomlinson, der neben Collins auch weiter auf Marco Nowak verzichten muss. Der Verteidiger kehrt langsam aufs Eis zurück, doch es wird noch zwei Wochen dauern, bis er wieder ins Spielgeschehen eingreifen kann. Der Rest des Teams ist gut drauf – dies belegen auch die Zahlen des in der vergangenen Woche absolvierten Fitnesstests. "Manche sind zwar fitter als andere, aber wir sind mit den Ergebnissen zufrieden", meint Tomlinson, will jedoch nicht verraten, wer die schlechtesten Resultate vorzuweisen hat: "Ich kann aber sagen, dass Martin Hinterstocker der schnellste Spieler im Test war."
In der Länderspielpause hatte der Coach seinem Team zudem drei freie Tage eingeräumt, um neue Kraft zu tanken. "Alle sind frisch und gesund zurückgekehrt", erklärt der Coach, der einigen Spielern zuletzt mentale und körperliche Erschöpfung attestierte. Nach nur einem Sieg aus den vergangenen acht Partien erwarten die Verantwortlichen nun zählbaren Erfolg: "Wir brauchen Punkte und müssen als Mannschaft aus der Defensive heraus besser spielen. Wir haben in den vergangenen acht Begegnungen immer mindestens vier Gegentore kassiert. Das ist Wahnsinn", sagt Nethery und nimmt seine Akteure in die Pflicht: "Bei den Vertragsverhandlungen sagen alle immer, sie fühlen sich hier pudelwohl. Dann sollen sie auch pudelwohl spielen."
Elf Spiele gibt es vor den Play-offs noch. Von den nächsten neun Partien trägt die DEG sieben im ISS Dome aus. "Normalerweise musst du da den Lauf kriegen", erklärt der Manager. Tomlinson stimmt mit Nethery überein: "In den Play-offs kann jeder Tag dein letzter sein. Es ist wichtig, in Form zu kommen und dann den Schwung mitzunehmen." Doch vorerst ist das Ziel, die Punkteausbeute im Jahr 2011 merklich zu steigern. Sonst könnte selbst das Minimalziel Play-off-Teilnahme noch in Gefahr geraten.
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