DEG: DEG und Hannover jubeln
VON MAXIM ZIEGLER - zuletzt aktualisiert: 02.01.2009 - 22:03Sie waren schon beim Aufwärmprogramm bester Laune. Mit einer Einheit Fußball bereiteten sich Düsseldorfs Eishockey-Profis auf den Vergleich mit den Straubing Tigers vor. Nach dem denkbar knappen 1:0-Sieg war die Stimmung noch viel ausgelassener, Fans und Mannschaft feierten nach der Schlusssirene zusammen den ersten Dreier des noch jungen Jahres.
„Wir haben zuletzt leidenschaftlich und gut gespielt, in vier Spielen zehn von zwölf möglichen Punkten geholt. Die Jungs sind gut drauf. Wenn wir auch im neuen Jahr an diese Leistung anknüpfen können, dann kommen wir bestimmt gut aus den Startlöchern“, war Walter Köberle mit viel Zuversicht in den Vergleich mit dem DEL-Elften, gegen den man sowohl beim ersten Auswärtsvergleich (in Regensburg), als auch im Pokal Niederlagen einstecken musste, gegangen.
Anfangs sah es allerdings gar nicht nach einem Erfolg aus. Die Tigers griffen wütend an, machten das Spiel vom ersten Bully an mächtig schnell. Doch die Hausherren konnten das optische Übergewicht (14 zu sieben Schüsse im ersten Drittel) nicht in Zählbares verwandeln.
Und wurde es einmal gefährlich, unterstrich Torwart Jochen Reimer seine starke Form. Der ansonsten große Schwachpunkt der Düsseldorfer in den vergangenen Wochen, die Chancenverwertung, war diesmal jedoch im Startabschnitt die Stärke.
Es sind die Geschichten, die der Sport schreibt, und die rund 300 Personen starke Metro Stars-Fangemeinde im „Eisstadion Am Pulverturm“ in beste Laune versetzte. Denn bezeichnenderweise war es Andy Hedlund, der die Rheinländer in Front brachte.
Der hatte den Auswärtstrip wegen eines grippalen Infektes gar nicht angetreten, war jedoch gestern rechtzeitig via München eingeflogen worden, um den Abwehrverbund der DEG zu komplettieren. Zusatzkosten, die sich also bestens bezahlt machten.
Neben allem Positiven, gab es aber auch Ärgernisse bei der DEG: Sehr zum Leidwesen von Trainer Harold Kreis wurde zunächst Brandon Reid (32.) kurz vor dem Straubinder Kasten durch Retzer gerade noch an der Ergebniserhöhung gehindert, kurz darauf (34.) war es die Abschlussschwäche von Center Collins, der Bales‘ rechten Schoner statt ins Tor der Hausherren traf.
Im finalen Drittel verwaltete die DEG geschickt den Vorsprung und konnte am Ende einer spannenden Auseinandersetzung mit einer Ehrenrunde feiern, dass man gut aus den Startlöchern gekommen ist.
Statistik
Straubing Tigers - DEG Metro Stars 0:1 (0:1, 0:0, 0:0). - Tore: 0:1 Hedlund (16:38). - Schiedsrichter: Mandioni (Schweiz). - Zuschauer: 5484. - Strafminuten: Straubing 6 - DEG 16
Adler Mannheim - Kölner Haie 5:2 (3:0, 1:1, 1:1). - Tore: 1:0 Axel Hackert (9:39), 2:0 Corbet (13:43), 3:0 Trepanier (17:00), 4:0 Girard (31:42), 4:1 Renz (37:44), 5:1 Methot (51:18), 5:2 Gogulla (54:15). - Schiedsrichter: Oswald (Bad Wörishofen). - Zuschauer: 13. 600 (ausverkauft). - Strafminuten: Mannheim 16 - Köln 18
ERC Ingolstadt - Augsburger Panther 4:2 (1:0, 1:2, 2:0). - Tore: 1:0 Holland (12:13), 2:0 Milroy (20:33), 2:1 Gordon (25:50), 2:2 Collins (28:12), 3:2 Milroy (44:55), 4:2 Seidenberg (59:19). - Schiedsrichter: Jablukov (Berlin). - Zuschauer: 4816 (ausverkauft). - Strafminuten: Ingolstadt 12 - Augsburg 16
Hannover Scorpions - Frankfurt Lions 3:1 (1:0, 2:0, 0:1). - Tore: 1:0 Schneider (2:40), 2:0 Schneider (38:21), 3:0 Blank (39: 34), 3:1 Langfeld (45:34). - Schiedsrichter: van Gameren (Berlin). - Zuschauer: 7032. - Strafminuten: Hannover 10 - Frankfurt 18
EHC Wolfsburg - Hamburg Freezers 7:1 (2:0, 3:0, 2:1). - Tore: 1:0 Green (16:56), 2:0 Milley (17:55), 3:0 Milley (22:13), 4:0 Morczinietz (33:29), 5:0 Green (36:11), 5:1 Wilm (43:19), 6:1 Magowan (53:59), 7:1 Milley (57:39). - Schiedsrichter: Sicorschi (Waldkraiburg). - Zuschauer: 2964. - Strafminuten: Wolfsburg 6 - Hamburg 12
Kassel Huskies - Eisbären Berlin 3:4 (1:1, 1:1, 1:2). - Tore: 1:0 Boisvert (3:55), 1:1 Felski (5:49), 1:2 Regehr (29:30), 2:2 Kraft (30:05), 2:3 Baxmann (47:33), 3:3 Boisvert (53:57), 3:4 Regehr (58:13). - Schiedsrichter: Schütz (Moers). - Zuschauer: 5173. - Strafminuten: Kassel 8 plus 10 Disziplinar (Bannister) - Berlin 8
Krefeld Pinguine - Sinupret Ice Tigers Nürnberg 2:3 (1:1, 0:1, 1:0, 0:1) n.V. - Tore: 0:1 Leeb (11:34), 1:1 Loyns (16:45), 1:2 Carter (21:59), 2:2 Stephens (54:13), 2:3 Carter (62:49). - Schiedsrichter: Klau (Sümmern). - Zuschauer: 5457. - Strafminuten: Krefeld 12 - Nürnberg 14
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