DEG: DEG verliert nach Penaltys
VON MAXIM ZIEGLER - zuletzt aktualisiert: 20.10.2007 - 08:43Spannend war’s in der Hamburger Color Line Arena, aber die gastgebenden Freezers hatten das bessere Ende für sich. Die Metro Stars verwandelten keinen Penalty und unterlagen 1:2. Morgen (14.30 Uhr, ISS Dome) geht es gegen Berlin.
Die DEG war dicht dran, aber es reichte nur zu einem Punkt. Weil im Penaltyschießen allein der Hamburger Alexander Barta traf, unterlagen die Düsseldorfer in der Deutschen Eishockey Liga bei den Freezers 1:2 (0:0, 0:1, 1:0; 0:0; 0:1). Nach der torlosen Verlängerung hatten auf Seiten der DEG Jamie Wright, Brandon Reid und Klaus Kathan in der Entscheidungsrunde nicht getroffen.
„Dass die Freezers zuletzt im eigenen Stadion schlecht zurechtgekommen sind, ist völlig egal“, hatte DEG-Stürmer Henrik Hölscher vor dem Ausflug in die Hansestadt gesagt. „In dieser Liga kann jeder jeden zu jeder Zeit schlagen. Wir müssen unser eigenes Spiel durchziehen, dann müssen die Hamburger reagieren. Wir sollten sie nicht unterschätzen, das wäre ein Riesenfehler.“
Zumal die Düsseldorfer weiterhin mit nur fünf Verteidigern auskommen mussten: Das erhoffte Comeback des erfahrenen Abwehrspielers Darren van Impe an alter Wirkungstätte blieb wegen Schmerzen im verletzten Sprunggelenk aus.
„Das lässt sich aber einigermaßen kompensieren“, glaubte Verteidiger Marian Bazany, „weil jetzt alle mehr nach hinten arbeiten und denken. Die Verteidigung der eigenen Abwehrzone haben wir im Training sehr intensiv geübt.“ Zumindest vom Resultat her lohnte es sich im ersten Drittel: DEG-Torhüter Jamie Storr musste zwar gegen Francois Fortier, Christoph Brandner und Benoit Gratton seine ganze Klasse zeigen, blieb aber unbezwungen. Auch DEG-Kapitän Klaus Kathan und Fabio Carciola hatten gute Gelegenheiten, scheiterten aber an Storrs Gegenüber Jena-Marc Pelletier.
Der Mangel an Zählbarem änderte sich im Mitteldrittel sehr zum Leidwesen der Gäste, die es zuließen, dass Hamburgs gefährlichster Torjäger in Schussposition kam: Brad Smyth schoss seine „Kühlschränke“ mit einem Handgelenkschuss verdient in Führung. Im Anschluss ließen die in der Offensive zu passiven Düsseldorfer zwei Überzahlgelegenheiten ungenutzt.
Kurz nach Beginn des dritten Abschnitts machte es Jeff Panzer auf Vorarbeit von Charlie Stephens besser - und so ging es mit 1:1 in die Verlängerung. Tore blieben allerdings in der fünfminütigen Extrazeit aus, so dass die Penaltys die Entscheidung bringen mussten.
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