DEG: Gute Aussichten für die DEG
VON GIANNI COSTA UND ANDRÉ SCHAHIDI - zuletzt aktualisiert: 03.03.2007 - 08:41Mit einem Derbysieg bei den Kölner Haien stimmten sich die Düsseldorfer Eishockey-Profis schon einmal auf die Play-offs ein. Die Gewinner und Verlierer beim 3:2-Erfolg nach Verlängerung im RP-Formcheck.
Es war die passende Einstimmung auf die heiße Zeit in der Deutschen Eishockey Liga (DEL). Vorletzter Spieltag, die DEG Metro Stars zu Gast in der mit 18.650 Zuschauern ausverkauften Köln-Arena. Nimmt man das 175. Derby als Gradmesser vor den Play-offs (ab 16.März), dann sind die Aussichten für Düsseldorf gar nicht so schlecht. Gestern untermauerten die Rot-Gelben zumindest ihre Titelambitionen und besiegten die Hausherren mit 3:2 (1:0, 1:0, 0:2, 1:0) nach Verlängerung. Die Gewinner und Verlierer in Reihen der DEG im RP-Formcheck.
Die Gewinner
Andy Schneider blüht in seinen letzten Tagen bei den DEG Metro Stars so richtig auf. Bereits in den vergangenen Partien zählte er zu den Besseren im Team von Trainer Don Jackson. In der Köln-Arena zeigte er an der Seite von Charlie Stephens und Jeff Panzer, dass er auch noch mit 34 Jahren eine Reihe führen kann - wenn er will. Ein Plus auch für Jamie Storr, der zeigte, warum er sein Gegenüber, Adam Hauser, auf Platz zwei bei der Wahl des Torhüters des Jahres verwies. Am Gegentreffer zum 1:2 war der Kanadier allerdings nicht ganz schuldlos.
Alex Sulzer spielte in seiner ersten Partie nach mehrwöchiger Verletzungspause äußerst selbstbewusst auf. Ebenfalls ein Ausrufezeichen setzte in der Defensive Nils Antons. Der bullige Angreifer räumte hinten kräftig auf, empfahl sich für eine Weiterbeschäftigung auf dieser Position auch in den anstehenden Play-offs. Guter Auftritt auch von Patrick Reimer und Rob Collins - nicht nur wegen ihrer Tore in der Domstadt.
Die Verlierer Viele gab es nicht davon nach einem packenden rheinischen Derby - aber einige präsentierten sich vor den Play-offs eben doch nicht in so guter Form wie gewünscht. Darunter die mittlerweile üblichen Verdächtigen Benjamin Barz und Thomas Jörg - irgendwie engagiert, aber irgendwie auch ziemlich planlos auf dem Eis unterwegs.
Craig Johnson hatte starke Szenen, doch über die gesamte Spielzeit tauchte der Amerikaner immer mal wieder für längere Phasen ab. Bestimmt noch deutlich steigerungsfähig - aber dafür war Johnson in den Play-offs der vergangenen Jahre ja stets gut.
Auch Charlie Stephens hat noch mehr drauf. Er fiel gestern Abend vor allem durch etwas unglückliche Check-Versuche auf. Seine spielerische Stärke setzte er viel zu selten ein. Immerhin hat er in dieser Saison schon ganz andere Auftritte absolviert.
Morgen (14.30 Uhr) geht die Einstimmung auf die Play-offs in ihre letzte Runde. Dann gastieren im Düsseldorfer ISS Dome die Ingolstädter Panther zum ultimativen Entscheidungsspiel um den zweiten Platz in der DEL.
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