DEG: Im Schongang eine Runde weiter
VON ALOIS OHNSORG - zuletzt aktualisiert: 26.08.2007 - 23:56„So wie in Bremerhaven vergangene Saison werden wir sicherlich nicht noch einmal untergehen.” Robert Dietrichs Worte vor dem Auftritt seiner DEG im Deutschen Eishockey Pokal bei den Heilbronner Falken war deutlich.
Zu präsent war noch die Erinnerung an die größte Blamage der vergangenen Saison, als er mit seinen Metro Stars beim Zweitligisten Fischtown Pinguins mit 2:7 unterlag. In der ersten Runde des aktuellen Jahrgangs sorgten die Metro Stars indes recht früh für klare Verhältnisse: mit 7:1 (4:0, 1:1, 2:0) siegte das Team von Trainer Slavomir Lener beim Zweitligisten Heilbronn.
Bereits nach sieben Minuten machte die DEG eindrucksvoll deutlich, wo der Weg hinführte. Da hatten nämlich Interims-Kapitän Jamie Wright und Verteidiger Darren Van Impe per Schlagschuss bereits das Tor von Falken-Keeper Danny aus den Birken getroffen. Kurz zuvor hatte Rob Collins schon eine erste Duftmarke gesetzt. Doch sein Schuss prallte vom Pfosten zurück.
Heilbronn spielte zwar engagiert, doch der Qualitätsunterschied war zu groß, als dass die Falken der DEG wirklich hätten gefährlich werden können. Zum Glück, denn die Abwehr der Rot-Gelben präsentierte sich wie am Freitag gegen Innsbruck alles andere als sattelfest. Dafür funktioniert es wenigstens im Spiel nach vorn. Denn noch vor der ersten Drittelpause legten die Metro Stars nach. Zunächst traf erneut Van Impe, kurz vor der Sirene erzielte Patrick Reimer per Direktabnahme in Unterzahl sogar das 0:4.
Angesichts der deutlichen Führung schaltete die DEG im zweiten Abschnitt einen Gang zurück. Weitere Tore fielen trotzdem. Robert Kantor hämmerte den Puck in Überzahl in das Heilbronner Tor, postwendend beantwortet durch Konstantin Firsanov. Er markierte den Ehrentreffer für die Falken. Selbst das war noch nicht das Ende des Torreigens. Im Schlussabschnitt macht Patrick Reimer das halbe Dutzend voll. Dann traf Fabio Carciola an alter Wirkungsstätte zum 1:7.
An Ende stand fast das gleiche Ergebnis wie im vergangenen Jahr. Dieses Mal nur mit den sieben Treffern an der richtigen Stelle.
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