DEG Metro Stars: Nachwuchs ist die Basis der DEG
VON PATRICK SCHERER - zuletzt aktualisiert: 18.08.2010In der Vorsaison war die Forderung nach der dauerhaften Etablierung einer vierten Reihe mit deutschen Nachwuchsspielern in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) weit verbreitet innerhalb der Fanszene der DEG Metro Stars, Ex-Coach Harold Kreis sah das allerdings personell anders.
In der kommenden Spielzeit könnte sich das nun ändern. Für die Ausbildung der jungen Kufenflitzer zeichnet weiterhin Christof Kreutzer, Coach der DEG-Jugend in der Deutschen Nachwuchs Liga (DNL) verantwortlich, in Jeff Tomlinson ist aber nun ein Mann Trainer der Erstvertretung, der lange im Nachwuchsbereich der Eisbären Berlin gearbeitet hat.
Zudem sind Tomlinson und Kreutzer alte Spezis: "Wir haben ein sehr gutes Verhältnis, seit wir zusammen den Trainerschein gemacht haben. Der Kontakt ist seitdem nie abgerissen", sagt Kreutzer und führt weiter aus: "Ich kenne Jeff natürlich besser als Harry. Das ist sicherlich schöner. Wir können da ganz offen miteinander sprechen und wenn ich ihm einen Spieler schicke, dann weiß Jeff – der hat sich bei der DNL verdient gemacht." Das ist auch schon passiert: Neben Jannik Woidtke, der dauerhaft bei den Profis trainiert, ist momentan auch Niklas Clusen im Training bei Tomlinson.
Dieser Austausch soll über die gesamte Saison so fortgesetzt werden. "Jeff will immer viele Informationen haben, war bei uns um 7 Uhr schon bei Einheiten zuschauen und hat uns generell gut im Auge. Bei Spielern, deren Leistung stimmt, kommt mit Sicherheit die eine oder andere Trainingseinheit bei den Profis dazu. Dort können sie sich dann zeigen und für höhere Aufgaben bewerben", erklärt Kreutzer.
Eine gute Gelegenheit, sich zu beweisen, bietet sich für die Jugendspieler am Wochenende. Im Rahmen der Vorbereitung auf die neue Saison richtet die DEG ein Turnier an der Brehmstraße aus. Neben den DNL-Teams aus Köln und Krefeld ist auch die Oberliga-Mannschaft der Ratinger Ice Aliens eingeladen.
"Da können wir schon mal sehen, wer sich da bewährt und so weit ist, sich auch gegen körperlich robustere Spieler durchzusetzen", sagt Kreutzer, der sein Team, das im Vorjahr im Play-Off-Finale den Jungadlern Mannheim unterlag, nur wenig verändert hat. Nur vier Zugänge (Eric Stephan, Marc-Kevin Perkins, Jari Neugebauer, Marius Neggle) musste der Coach einbauen. Kreutzer meint: "Ich sehe uns gut aufgestellt. Unser Ziel sind vorerst die Play-offs." Und natürlich, Talente für die DEL auszubilden.
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