DEG Metro Stars: Nethery wünscht sich mehr Konkurrenz
zuletzt aktualisiert: 10.09.2010 - 12:16Bei Harold Kreis hatte der Nachwuchs der DEG keinen leichten Stand. Für nicht robust genug hielt der Trainer die Eigengewächse. Bei Jeff Tomlinson sieht die Sache anders aus: Der neue Coach setzt auf die Jugend. In Jannik Woidtke, Niklas Clusen, Martin Hinterstocker und Diego Hofland bekamen die Youngster in der Vorbereitung viel Eiszeit. So soll es auch Freitag (20.20 Uhr, Live-Ticker) gegen Mannheim sein.
Derek Dinger, der letzte Zugang aus Kassel, ist einer dieser jungen deutschen Spieler. Der 23-Jährige passt perfekt ins Konzept der neuen DEG. „Jeff kennt Derek und mag ihn sehr gern. Ich glaube er passt hierher, und vor allem baut seine Anwesenheit Konkurrenz auf“, sagt Manager Lance Nethery. Das Kämpfen um einen Platz im Team kommt Nethery teilweise zu kurz: „Ein Problem, das viele deutsche Spieler haben, ist mit Konkurrenz umzugehen. Alle müssen mit Konkurrenz leben. Das gilt nicht nur für die jungen Spieler.“
Doch Dinger ist nicht nur da, um den Wettkampf zu fördern, sondern auch den Kader in der Tiefe zu ergänzen. „Im Angriff sind wir breiter aufgestellt als in der Vorsaison, aber in der Vorbereitung hat man gesehen, dass uns in der Defensive noch etwas gefehlt hat“, erklärt Nethery, der Dinger auch aufgrund der speziellen Situation bei den insolventen Kassel Huskies verpflichtete: „Normalerweise bekommst du so kurz vor der Saison keinen deutschen Verteidiger mehr. Die Sache mit Kassel hat es uns ermöglicht, noch einen jungen Spieler, auch für die Zukunft, zu holen.“
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