DEG Metro Stars: Problemzone ist der Angriff
zuletzt aktualisiert: 07.09.2010 - 12:13So schön das Tor von Diego Hofland aus lokalpatriotischer Sicht war, konnte es das derzeit große Problem der DEG auch in Hannover nicht überdecken: Die Metro Stars nutzen zu wenige ihrer zahlreichen Chancen.
Deswegen legte auch Manager Lance Nethery umgehend den Finger in die Wunde: "Wenn du ein Tor von Hofland hast, ist das erfreulich und unerwartet, aber von unseren Schlüsselspielern kommt zu wenig." Namentlich bezog er sich dabei auf Rob Collins, Tyler Beechey und Patrick Reimer, wobei letzterer in beiden bisherigen Saisonspielen alles versuchte, aber noch glücklos war.
Die zweite aktuelle Baustelle der DEG ist noch die Abwehr, wo Trainer Jeff Tomlinson die schwierige Aufgabe hat, in Derek Dinger einen Spieler zu integrieren, der die gesamte Vorbereitung nicht mitgemacht hat. Das sei aber kein Problem, versichert der Coach: "Derek kennt mich noch aus Berlin gut. Er weiß, wie wir spielen wollen." Dass Tomlinson für den neuesten Zugang die Nachwuchskräfte Jannik Woidtke und Niclas Clusen in beiden Partien zu Hause ließ und Marco Nowak in Hannover zwei Drittel lang keine Eiszeit mehr gab, erklärte der Trainer so: "Wir wollen sehen, wie Dinger sich entwickelt und wer dann im Kampf um diese Position gewinnt."
Die Abwehr sieht Tomlinson nicht als Problemzone, sondern wie Nethery den Angriff: "Wir haben es schwer, Tore zu schießen. Das hatte ich mit dieser Mannschaft nicht erwartet."
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