DEG: Ramsays Rückkehr
VON GEORG AMEND - zuletzt aktualisiert: 16.08.2008 - 07:09Düsseldorf (RP). Der Stürmer wechselte vor dieser Saison von den Krefeld Pinguinen zu den Metro Stars. Morgen um 18 Uhr will er mit den Düsseldorfern unbedingt den Test an seiner ehemaligen Wirkungsstätte gewinnen.
Lance Nethery packt an - der 51-Jährige ist nicht nur als Manager der DEG ein „Macher“, er scheut auch körperliche Anstrengung nicht. Momentan befindet er sich im Umzug, schleppt Kartons und Kisten. Rückenschmerzen verspürt der Kanadier nach eigener Aussage aber nicht: „Nein, das geht. Alles kein Problem.“ Bauchschmerzen bekommt Nethery schon eher - zumindest, wenn er an den Fall Daniel Kreutzer denkt.
Denn wenn die Metro Stars morgen um 18 Uhr zum Testspiel bei den Krefeld Pinguinen in der Rheinlandhalle gastieren, wird der Kapitän erneut nicht spielen können, da die dreimonatige Sperre des Deutschen Eishockey Bundes (DEB) wohl zusätzlich für die Vorbereitung auf die neue Saison gilt.
Einstweilige Verfügung
Die Entscheidung über die Einstweilige Verfügung gegen diese Sperre wird laut Nethery erst „Anfang, Mitte nächste Woche“ fallen. Damit ist Kreutzer im so genannten „Straßenbahnderby“ nur Zuschauer. Ebenfalls fehlen wird den Gästen morgen im Match bei den Pinguinen Jochen Reimer, der Torwart zog sich am vorigen Dienstag nach einer Kollision mit Chris Harrington eine Gehirnerschütterung zu und soll geschont werden.
„Ich denke aber, dass er nächsten Dienstag wieder voll einsteigen kann“, beruhigt sein Trainer Harold Kreis, der zudem wieder auf Martin Hinterstocker und Marco Nowak zurückgreifen kann, die beide von der U 20-Nationalmannschaft zurück gekehrt sind.
Rückkehr an die alte Wirkungsstätte
Eine Rückkehr an die alte Wirkungsstätte - zumindest für dieses eine Spiel - feiert dagegen Ryan Ramsay. Der Stürmer kam vor dieser Saison aus Krefeld zu den Metro Stars und hat bei denen zuletzt eher Schlag- als Durchschlagskraft demonstriert: Beim Vorbereitungsturnier in Heilbronn kassierte der 25-Jährige eine Spieldauerdisziplinarstrafe. Ob er sich gegen seine ehemaligen Mitspieler besser unter Kontrolle hat? „Ich glaube, er wird disziplinierter spielen“, schätzt Nethery.
Sein Trainer glaubt ebenfalls nicht, dass Ramsay gegen seine ehemaligen Kameraden übermotiviert sein könnte: „Er will sicher gegen Krefeld gewinnen - das wollen wir schließlich alle. Aber ich denke, die Motivation ist jetzt noch nicht so hoch, wie in der Saison. Wir sind erst einmal alle wieder froh, dass wir nach einer Woche Training wieder ein Spiel haben“, sagt Trainer Kreis.
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