DEG: Storr im Rampenlicht
VON GIANNI COSTA - zuletzt aktualisiert: 13.11.2008 - 07:40(RP). Jamie Storr hat sich auf einen gemütlichen Abend mit seinen Arbeitskollegen von den DEG Metro Stars gefreut. Die komplette Mannschaft samt Betreuerstab gehört zu den Gästen von „Palazzo“, einer Variete-Show im Zirkuszelt mit Vier-Gänge-Menü vom Düsseldorfer Sternekoch Peter Nöthel.
Eine unvergessliche Veranstaltung - vor allem für die anderen in der Mannschaft. Denn der Torwart selbst steht schnell im Rampenlicht und stiehlt den Künstlern die Show. Comedian Jeff Hess sucht nach einem „Opfer“ und steuert zielsicher auf Storr zu. Der heißt fortan nur noch „Jamie-Jamie“ und ein paar Gags weiter „Bob“.
Storr erträgt den Klamauk ganz cool und gerät auch nicht ins Schwitzen, als Hess ihm die Jeans hochkrempelt. Zum Vorschein kommen zwei weiße Socken von unterschiedlichen Herstellern. „Das war ziemlich peinlich“, bekundet der Kanadier.
„Ich war spät dran und habe wohl im Kleiderschrank daneben gegriffen. Woher hätte ich wissen sollen, dass ich vor ein paar hundert Leuten auf der Bühne stehe.“ Jamie Storr, ein Publikumsliebling eben nicht nur auf dem Eis.
Heute (19.30 Uhr, ISS Dome) gegen die Iserlohn Roosters schlüpft der 32-Jährige im Dress der DEG wieder in seine gewohnte Rolle als Torwart. „Er hat als Showstar eine wirklich gute Figur gemacht“, sagt Trainer Harold Kreis.
„Ich sehe ihn aber lieber als unseren sicheren Rückhalt. Iserlohn ist ein starkes Team. Wir müssen nach der Länderspielpause gleich auf Betriebstemperatur kommen. Sonst wird es nicht leicht.“ Personell muss er dabei einige Rückschläge verkraften. Daniel Kreutzer fällt wegen seiner Handverletzung noch einige Tage aus, Rob Collins zwingen Schmerzen an den Adduktoren zu einer Zwangspause von mindestens zwei Partien.
Deshalb muss Kreis die Reihen umstellen. Ryan Ramsay rückt in die erste Reihe zwischen Adam Courchaine und Patrick Reimer. Evan Kaufmann, Brandon Reid und Shane Joseph bilden Angriff zwei.
Dahinter plant Kreis mit Brad Tutschek, Fabio Carciola und Peter Boon. André Schietzold und Martin Hinterstocker spielen mit einem rotierenden Center. „Wir haben einen guten Kader“, sagt Kreis. „Die Jungs wissen, wie das Spiel funktioniert.“
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