DEG: Zwischenzeugnis für Metro Stars
VON GIANNI COSTA UND ANDRÉ SCHAHIDI - zuletzt aktualisiert: 29.12.2006 - 10:20Sportlich hat sich die DEG in den vergangenen Partien in der Deutschen Eishockey Liga wieder etwas gefangen. Doch die ganz große Leidenschaft ist bei einigen Spielern immer noch nicht zu erkennen. Hier eine Bewertung der bisherigen Leistungen der Spieler.
Jochen Reimer (21): Der Ersatzmann spielte bislang nur selten. Insgesamt ein solider Nachwuchsmann.
Jamie Storr (31): Er hat sich zu Mister Zuverlässig in Reihen der DEG gemausert. Storr ist ein starker Rückhalt und eine Identifikationsfigur.
Marian Bazany (31): Langsam auf dem Weg zu einer soliden Form. Er war der Aufsteiger der vergangenen Spielzeit, hat sich nach einem Leistungstief wieder gefangen.
Sean Brown (30): Bislang die größte Enttäuschung unter den Zugängen. Er bringt alles für einen Top-Verteidiger mit, bietet oft nur Mittelmaß.
David Cullen (29): Nach einem katastrophalen Saisonstart steigerte sich Cullen. Inzwischen liefert der Kanadier leider wieder regelmäßig Trauerspiele ab.
Robert Dietrich (20): Die Entdeckung des Jahres. Bundestrainer Uwe Krupp hat ihn als eines der größten Talente hier zu Lande geadelt.
Jean-Luc Grand-Pierre (29): Sein Schlagschuss ist eine Waffe. Seine regelmäßigen Patzer verhindern allerdings eine höhere Einstufung.
Alex Sulzer (22): Stagniert etwas in seiner Leistung. „Sulzi“ ist ein ehrgeiziger Sportler, wird sich ganz sicher wieder nach oben spielen.
Darren Van Impe (33): Vor der Saison als Fehleinkauf belächelt, liefert er in der Hintermannschaft die solideste Leistung aller Verteidiger ab.
Nils Antons (27): Spielt das, was er kann - was zugegebenermaßen nicht furchterregend viel ist. Erfüllt seinen Part solide.
Benjamin Barz (23): Für die vierte Reihe geholt - und nicht einmal dafür reicht es wirklich.
Klaus Kathan (29): Kein Konditionswunder, nicht immer technisch überragend - doch vor dem gegnerischen Tor eiskalt. Zudem ein wichtiger Werbe-Botschafter für den Verein.
Rob Collins (28): Der Mittelstürmer ist mit einer phänomenalen Technik ausgestattet. Der erhoffte Führungsspieler ist er nicht immer.
Craig Johnson (34): Zu selten gibt er richtig Gas. Bleibt zu hoffen, dass er in den Play-offs seine Lust wiederfindet.
Thomas Jörg (25): Nicht immer effektiv, dafür mit ganz viel Leidenschaft am Werke. Bringt konstant seine Leistung, schafft allerdings nicht den Sprung eine Stufe höher.
Daniel Kreutzer (27): Er ist das Herz der Metro Stars. „Schnitzel“ ist zum Führungsspieler gereift - mittlerweile auch der Mann für die ganz wichtigen Tore.
Jeff Panzer (28): Der schnelle Mittelstürmer spielte ausgerechnet seine Parade-Eigenschaft kaum aus - zu selten schaltete der US-Amerikaner den Turbo ein.
Patrick Reimer (24): Er klopft immer lauter an die Tür zur Nationalmannschaft. Reimer taucht aber immer noch zu häufig in Schwächephasen ab.
Andy Schneider (34): Würde er einen leistungsbezogenen Vertrag haben, so müsste Schneider für seine Darbietungen womöglich noch draufzahlen. Macht viel zu wenig für seine Möglichkeiten.
Charlie Stephens (25): Vom Potential einer der besten Stürmer in der DEL. Doch zu oft tauchte Stephens ab, kassierte zudem dumme Strafzeiten.
Tore Vikingstad (30): Der Norweger ist der Top-Spieler der DEG. Immer voller Einsatz. Manchmal wie von einem anderen Stern.
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