Football: Engagement fürs "Regenbogenland"
VON HANS STOLLE - zuletzt aktualisiert: 11.08.2008Zum Football-Spiel der Bulldozer gegen die Moscow Tanks hatten sich bei der Benefiz-Veranstaltung im Sportpark Niederheid nur etwa 400 Besucher eingefunden. In der 2. Bundesliga verloren die Panther vor 1500 Fans gegen Langenfeld mit 50:53.
„Es ist eine sehr gute Idee“, bemerkte Albert H. Bitter, Verleger und Herausgeber vom „Top-Magazin“ sowie Präsident der Deutsch-Russischen-Freundschaft, am Samstagabend im Sportpark Niederheid. Bitter gehört zu den vielen finanziellen Unterstützern, die eine nicht alltägliche Benefiz-Veranstaltung auf die Beine stellten. Und er half mit, den sportlichen Kontakt dafür zu knüpfen.
Ab 13 Uhr hatte am Samstag der Football-Verein der Bulldozer als Initiator zu einem Familientag eingeladen, mit großem Unterhaltungs-Programm für Kids und verschiedenen Musik-Darbietungen. Der Reinerlös aller Aktionen kommt dem Kinderhospiz „Regenbogenland“ zugute.
Im Mittelpunkt des Tages stand der letzte Termin der Veranstaltung, das Freundschaftsspiel der Bullies aus der viertklassigen Oberliga gegen die Vertretung der Moscow Tanks, die mit insgesamt 24 Spielern eigens für diese Partie aus Moskau angeflogen war. Diese jungen Footballer schienen den Gastgebern auf den ersten Blick physisch unterlegen, gewannen am Ende den sportlichen Vergleich aber mit 24:0. Etwa 400 Besucher hatten sich beim Kick-off um 19.15 Uhr im weitläufigen Sportpark eingefunden. Stimmung kam dabei auf den Rängen kaum auf.
Es herrschte aber allerorten eine allgemeine Zufriedenheit. Marcel Piccoli, der Präsident der Bulldozer, meinte hinterher: „Das war ein Event, um den Namen der Bullies wieder nach vorn zu bringen, ihren Bekanntheitsgrad wieder dorthin zu befördern, wo er früher einmal war.“
Düsseldorfs Bürgermeister Dirk Elbers war als Schirmherr der Veranstaltung sogar zwei Mal in Niederheid erschienen, zu Eröffnung am Mittag und am Abend zum Kick-off. „Das Kinderhospiz ist ein Haus, das mich fasziniert. Es geht hier um Lebenserhaltung. Und den Eltern wird dadurch die Möglichkeit geboten, sich mal etwas auszuruhen“, bemerkte er und wies darauf hin, dass alles an diesem Tag durch ehrenamtliche Arbeit geschah.
„Es ist ein großes Engagement, das hier geleistet wird.“ Ein halbes Jahr lang hatten die vielen Beteiligten für diesen 9. August gearbeitet.
Über so viel Einsatz freuten sich natürlich Gunther Philipps, Düsseldorfer Ratsherr und stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins des Kinderhospiz, sowie der Vorsitzende Norbert Hüsson. Allerdings dürfte der geleistete finanzielle Aufwand für diesen Tag letztlich die Spende an das „Regenbogenland“ weit übersteigen.
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