Basketball: Giants reisen ohne Liyanage ins Saarland
VON LARS HÖCKER - zuletzt aktualisiert: 07.10.2011 - 08:07Düsseldorf (RPO). Drei Tage nach der ersten größeren Enttäuschung in der noch jungen Basketball-Zweitliga-Saison gegen den bis dato noch sieglosen Nürnberger BC, richtet sich der Blick der Giants wieder nach vorne. „Nürnberg hat vor allem in der Defensive sehr gut gearbeitet.
Bei uns hatten einige Spieler Probleme, die sie sonst nicht haben. Das kann ein oder zwei Mal in der Saison passieren. Solche Spiele kommen vor. Wir müssen sie nur schnell wieder abhaken“, erklärte Trainer Murat Didin zur Niederlage am vergangenen Montag.
Morgen (19 Uhr) geht es in der Zweiten Liga (Pro A) bei den Saar-Pfalz Braves, die wider Erwarten mit zwei Niederlagen und nur einem Sieg in die Saison gestartet sind, zur Sache. Die Saarländer, die vor der Saison als einer der Geheimfavoriten auf den Aufstieg galten, haben eine sehr starke Mannschaft zusammengestellt. Besonders auf den 28-jährigen Australier Lee Jeka, der nicht umsonst vor der Saison auf der Beobachtungsliste der Rheinländer stand, gilt es aufzupassen. Das weiß auch Didin: „In Cuxhaven war er der Spieler des Jahres in der Pro A. Er kann aus allen Lagen punkten“.
Fest steht: Mit der Leistung vom vergangen Montag können die Giganten bei den Braves nicht bestehen. Wenn sich die Mannschaft heute nach einer letzten Trainingseinheit auf den Weg ins Saarland macht, wird Marc Liyanage wahrscheinlich wieder fehlen. Wegen anhaltender Rückenprobleme kommt ein Einsatz für den 21-jährigen US-Amerikaner nicht in Frage.
Er wird voraussichtlich ein zwei-wöchiges Rehabilitations-Programm absolvieren. „Marc will spielen. Man sieht ihm aber an, dass er Probleme hat und unrund läuft. Bis jetzt verläuft die Saison sehr unglücklich für ihn“, erklärte Didin.
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