Basketball: Runderneuerte Giants hoffen auf Petric
VON LARS HÖCKER - zuletzt aktualisiert: 05.02.2012 - 14:31Düsseldorf (RPO). Die Giants haben zum Ende der Transferperiode noch einmal mächtig auf dem Spielermarkt zugeschlagen. Nach den bereits verpflichteten Ceyhan Pfeil und Andrew Hunter lockte der Basketball-Zweitligist auch Ayodokun Akingbade sowie Corderro Bennett an den Rhein.
Der 2,08 Meter große Akingbade war zuletzt in Japan aktiv und soll auf der Center-Position eingesetzt werden. „Er wird uns durch seine Körpergröße weiterhelfen. Dokun ist ein guter Balleroberer und kann das Spiel lesen“, sagt sein neuer Trainer Murat Didin. Dem 23-jährigen US-Amerikaner Bennett bescheinigt Didin eine „gute Form“, wenngleich er noch „drei bis vier Wochen braucht, um sein großes Potential auszuschöpfen“.
Der Spielmacher spielte zuletzt für die Portercounty Punishers in der ABA, einer unterklassigen, amerikanischen Basketball-Liga, und kommt aus keinem geregeltem Trainingsbetrieb nach Düsseldorf. Dennoch ist sein neuer Trainer von seinen Fähigkeiten überzeugt. „Corderro hat ein sehr gutes Ballgefühl, besitzt ein gutes Passspiel und ist ein guter Schütze. Er hat wie Ceyhan großes Talent“.
Besonders Pfeil und Bennett seien ein „Investment für die Zukunft des Vereins“, erklärt Didin. Dagegen hat Sascha Kesselring die Düsseldorfer nach einer enttäuschenden Hinrunde, in der er nur selten zum Zug kam, wieder verlassen. Der 26-Jährige hat sich Ligakonkurrent Essen angeschlossen.
Beim Spiel gegen Ehingen (16.30 Uhr, Castello) müssen die Rheinländer weiter auf Aubrey Reese, der wahrscheinlich noch zwei Wochen ausfällt, und Quadre Lollis verzichten, der in einer Woche wieder in Düsseldorf erwartet wird. Dafür kehrt Marin Petric nach seinem Nasenbeinbruch zurück und soll die Mannschaft gemeinsam mit Patrick Flomo und Rait Keerles zum Sieg über den Tabellenelften führen.
Zudem werden alle vier Zugänge „ihre Einsatzzeiten bekommen“, verspricht Didin. Hunter und Pfeil durften schon gegen Crailsheim von Beginn an spielen, wobei besonders Hunter einen guten Eindruck hinterließ. Um die Fans ins Castello zu locken, sagt der 56-jährige Türke den eisigen Außentemperaturen den Kampf an: „Draußen ist es kalt, aber drinnen bei uns im Castello wird es am Sonntag richtig heiß.“
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