Handball: HSG heute ohne vier
zuletzt aktualisiert: 23.01.2010 - 09:55"Augen zu und durch" war in dieser Woche die Devise bei den Oberliga-Handballerinnen der HSG. Nach dem 26:35-Debakel gegen den TV Rheydt, bei dem die Ratherinnen während der zweiten Halbzeit innerhalb von zehn Minuten nur einen Treffer erzielten, aber zwölf Tore kassierten, war knallhartes Training angesagt, um das Desaster möglichst schnell aus den Köpfen zu bekommen.
Trainer Reinhold Jäger glaubt, dass dies gelungen ist und sich seine Schützlinge gegen die HSG Bergische Panther (heute, 18 Uhr, Feuerbachstraße) anders präsentieren werden.
Dies ist auch dringend nötig, da Jäger in Conny Rubel, Julia Potthoff, Jennifer Verhoeven und Kathrin Podewils vier Stammspielerinnen verletzt fehlen. Deshalb wird es schwer, den 26:22-Hinspielerfolg zu wiederholen, da die Panther ein sehr ausgeglichen besetzter Gegner sind.
Zudem geht es für die Bergischen noch um einiges. Mit drei Zählern ist ihr Polster zur Abstiegszone nicht gerade üppig. Durch einen Sieg könnten sie wichtigen Boden gut machen und zugleich bis auf einen Punkt an ihre Gastgeberinnen heranrücken, die im Mittelfeld der Liga momentan Rang acht belegen. Aus diesem Grund rechnet Jäger mit einem hochmotivierten Gegner, der sicherlich 60 Minuten lang Gas geben wird.
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