Handball: HSG will weiter nach oben
zuletzt aktualisiert: 31.10.2011 - 09:18Düsseldorf (RP). Fehlender Rhythmus ist zumeist ein Problem, das Sportler auf dem Platz verzweifeln lässt. Heute müssend die Düsseldorfer Handballer ihren Rhythmus zu ungewohnter Stunde finden: Nach dem guten, aber erfolglosen Pokalspiel gegen TuS N-Lübbecke am Mittwoch, tritt die HSG beim HC Empor Rostock an (16.30 Uhr, Scandlines Arena).
Ein unüblicher Termin für ein reguläres Ligaspiel. Die Fans des Zweitligisten können nur hoffen, dass sich das nicht negativ auf die zuletzt ordentlichen Leistungen des Teams auswirkt. Derzeit rangieren die Rostocker auf dem 17. Platz, die Düsseldorfer liegen lediglich drei Positionen vor ihnen. Coach Ronny Rogawska schaut aber eher nach oben: "Es wird eine interessante Begegnung, denn wir haben mit einem Sieg durchaus die Chance, weiter in Richtung Mittelfeld vorzustoßen."
Der Däne unterschätzt den Gegner aber nicht: "Wir treffen auf eine starke Mannschaft. Wir müssen versuchen, die Leistung aus dem Spiel gegen Lübbecke abzurufen." Der Coach weiß wovon er spricht, Rostock hat die fünf Punkte auf ihrem Konto ausschließlich zu Hause geholt. Seine Mannen "sind aber entsprechend eingestellt".
Ein Manko, dass sich in den letzten Partien schon deutlich verbessert hat, wird gegen Empor vielleicht ausschlaggebend sein: In den vergangenen Wochen verringerte sich die Anzahl der Zeitstrafen bei der HSG. Bei der Anzahl an erzielten Toren tun sich die beiden Teams nicht viel, beide gehören zu den harmlosesten Mannschaften der Liga. Statistische gesehen, sind sich also Düsseldorf und Rostock ähnlich. Rogawskas Team dürfte aber den Vorteil haben, dass es sich in diesen Aspekten in den letzten Spielen deutlich verbessert hat. Der kommende Gegner hat hingegen seit fünf Spielen kein Erfolgserlebnis mehr feiern können.
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