Handball: HSG zum zweiten Mal auswärts gegen Eisenach
VON GEORG AMEND - zuletzt aktualisiert: 16.05.2009 - 11:56Samstag tritt die HSG auswärts gegen den ThSV Eisenach an – eine Situation, die den Düsseldorfern irgendwie vertraut ist. Denn auch für das Hinspiel musste das Team von Trainer Georgi Sviridenko reisen, allerdings nicht allzu weit: Da damals das heimische Burg-Wächter Castello belegt war, ging es an die alte Wirkungsstätte Gothaer Straße ins benachbarte Ratingen.
Diesmal ist die Fahrt schon merklich länger. Rund 350 Kilometer ist das thüringische Eisenach von der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt entfernt. Dafür ist es aber auch das letzte Auswärtsspiel der HSG in dieser Saison, und darum fordert Sviridenko am vorletzten Spieltag: "Wir wollen einen guten Abschluss und müssen mit Kampf und Leidenschaft über 60 Minuten versuchen, beide Punkte zu entführen." Frantisek Sulc, der zuletzt pausierte, ist wieder im Kader, Max Ramota (Schulterprobleme) und Sturla Asgeirsson (Fußgelenk-OP) stehen dagegen nicht zur Verfügung. Dafür fährt Jan Artmann, der bei seinem Debüt gegen Coburg den 1000. Saisontreffer der Blau-Gelben erzielte, mit nach Thüringen. "Ein Sieg in Eisenach ist immer etwas ganz Besonderes", sagt Sviridenko. Auch wenn es weder für den Aufsteiger noch für den Tabellenvierten um etwas geht.
Ex-Düsseldorfer Handschke warnt
Die gute Platzierung hat sich Eisenach in den vergangenen Wochen erarbeitet, in denen der ThSV 16:2 Punkte sammelte. Dennoch warnt Trainer Maik Handschke, der von 1990 bis '92 in Düsseldorf am Kreis spielte: "Es sind nur zwei Punkte bis zum zehnten Platz. Gegen Düsseldorf wollen wir unsere Leistungen bestätigen und uns mit einem Handballfest von unserem Publikum verabschieden."
Gewarnt sein sollte die HSG zudem aus dem Hinspiel: Die wenig ansehnliche Partie gewann sie nur knapp mit 30:28. Aber das war ja schließlich auch ein Auswärtsspiel.
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