Kein Glück: HSG verliert in letzter Sekunde
VON CHRISTOFFER KLEINDIENST - zuletzt aktualisiert: 19.11.2011Wieder eine gute Leistung gezeigt, wieder geführt und letztlich doch verloren. Auch mit dem neuen Co-Trainer Jens Sieberger konnte die HSG Düsseldorf nicht den erhofften Befreiungsschlag feiern und verpasste den zweiten Heimsieg der Saison in der Zweiten Handball-Bundesliga gegen den Tabellendritten TV Neuhausen – auf der Anzeigetafel stand letztlich ein 24:25 (12:11).
HSG: Lenz, Savonis – Feld(2), Kühn(1), Hegemann(4), Artmann,N., Artmann,J.(beide 1), Weiß(6), Pagalies (2), Backhaus, Arnarson(7/3), Bauer.
Wie schon im Heimspiel gegen Tusem Essen starteten die Düsseldorfer gut. Ohne Leistungsträger Alexander Auerbach, aber mit Alexander Feld als Spielmacher zeigten sie insbesondere in der Defensive eine exzellente Leistung.
Dank einer hochkonzentrierten und geschlossenen Mannschaftsleistung zogen sie mit 10:6 davon. Zwei fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns kürzester Zeit machten die Partie aber vor der Pause noch interessant: Ein Siebenmeter und eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Max Weiß brachten die HSG aus dem Tritt. Mit 12:11 ging es in die Halbzeit.
Rogawska und die 884 Zuschauer im Castello müssen sich dann nach der Pause in einem Déjà-vu wiedergefunden haben: "Wir müssen einfach lernen immer hundert Prozent zu geben", erklärte der Däne noch jüngst, aber seine Spieler scheinen das nicht umsetzen zu können.
Ab Spielminute 31 war sein Team wie ausgewechselt, sie verloren blitzschnell die Führung und zu allem Überfluss komplett den Faden. Hegemann und Co. zeigten sich aber kampfstark, kämpften sich aus dem Formtief und fanden sich beim Stand von 24:24 Sekunden vor dem Schlusspfiff in einem Krimi wieder. Zu den Schlüsselfiguren avancierten letztlich die Schiedsrichter, die mit dem Schlusspfiff den Gästen einen Siebenmeter zusprach. Die nahmen dankend an und entschieden somit den Krimi für sich.
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