Football: Kein guter Ausflug für die Panther
zuletzt aktualisiert: 27.08.2007 - 08:55Außer Spesen und Strapazen nichts gewesen. Aber das war den Realisten eigentlich schon vorher klar gewesen. Die weite Tagestour nach Frankfurt/Oder hätten sich die Footballspieler der Panther in der 2. Bundesliga, Gruppe Nord, wegen der angespannten Personalsituation sparen können. Das verbietet allerdings die sportliche Fairness, und daran hätten die Düsseldorfer auch nie gedacht. Folglich starteten sie am Samstag um 4.30 Uhr Richtung polnische Grenze, um am Nachmittag beim Tabellenletzten eine 16:24 (0:0, 7:14, 9:7, 0:3)-Niederlage zu kassieren. Nur gut, dass es für die Panther im drittletzten Saisonmatch um nichts mehr ging. Eine reelle Siegchance hatten die Gäste bei den Brandenburgern jedenfalls nie.
Dabei hatte es noch recht verheißungsvoll angefangen. Tight End Alexej Mittendorf brachte die Panther mit einem kurzen Lauf in Führung. Kicker Markus de Haer verwandelte den Zusatzpunkt. Mehr war von den Rheinländern zunächst nicht zu sehen. Die Frankfurter lagen im dritten Durchgang mit 21:7 vorn und gerieten auch nicht mehr in Gefahr, als die Düsseldorfer noch einmal bis auf 16:21 herankamen. Zunächst beförderte Kicker de Haer das Football-Ei aus der Distanz von 23 Yards per Fieldgoal durch die Stangen. Die Vorarbeit dazu hatte Marcus Jaeger mit seinem langen Lauf geleistet.
Und auch Jason Adjei glänzte in dieser Spielphase noch mit einem großen Auftritt. Er sicherte sich den von den Red Cocks fallengelassenen Ball und sprintete über 88 Yards in die Endzone der Gastgeber. Beim Zusatzkick verfehlte de Haer diesmal aber das Ziel. Besser traf der Tabellenletzte, der im Schlussviertel ein Fieldgoal aus 53 Yards erfolgreich zum 24:16 abschloss. Für einen Schuss aus dieser Distanz gibt’s in der deutschen Football-Liga ebenfalls nur drei Punkte und nicht vier wie bei den Profis von Rhein Fire in den vergangenen Jahren.
- RP ONLINE
- Kontakt
- AGB
- DATENSCHUTZ
- Impressum





