Leichtathletik: Läufer stürmen Kö-Lauf
VON TINO HERMANNS - zuletzt aktualisiert: 04.09.2010 - 06:15Da das Wetter bei der Veranstaltung auf Düsseldorfs Prachtmeile mitspielen soll, erwarten die Veranstalter 4000 Laufenthusiasten, die die Königsallee am Sonntag in Beschlag nehmen.
Die Wetterprognose für Sonntag lautet: heiter bis wolkig, bis 19 Grad bei einer Regenwahrscheinlichkeit von nur sieben Prozent. „Da können wir ja noch einige Läufer dazu bekommen. Es ist ideales Laufwetter“, freut sich Julia Abmayr aus dem Stadtwerke Kö-Lauf-Organisationsteam.
Mehr als 3000 Voranmeldungen
Vorangemeldet für die zehn Läufe haben sich bereits mehr als 3000 Laufenthusiasten. „Wir rechnen mit insgesamt 4000 Teilnehmern. Viel mehr geht auch nicht, weil wir 4300 Teilnehmermedaillen haben“, erläutert Kö-Lauf Cheforganisator Jan Winschermann.
Nachmeldungen können heute zwischen 12 und 18 Uhr sowie morgen ab 8.30 Uhr bis eine Stunde vor dem Start des jeweiligen Laufs im Görres-Gymnasium an der Königsallee 57 abgegeben werden. „Wir empfehlen aber dringend, bereits zwei Stunden vor dem Lauf sich anzumelden. Das ist einfach für alle entspannter“, meint Winschermann.
Für jedes Alter und für jedes Leistungsvermögen ist beim Kö-Lauf etwas dabei. Vom Kleinkind bis zum betagten Senior kann jeder mitmachen. „Der Kö-Lauf ist eine Breitensportveranstaltung mit leistungssportlichen Aspekten“, verdeutlicht Winschermann. Von dreijährigen Bambini, für die ihre 350 Meter-Distanz schon ein Langstreckenlauf ist, über den Vier-Kilometer-Lauf für alle bis hin zu den zehn Kilometern, bei denen auch ganz schnelle afrikanische Langstreckler starten, ist für jeden etwas dabei.
„Wir haben zwar drei Zehner im Programm, aber die werden alle zusammen gewertet. Wenn jemand beim dritten Zehn-Kilometer-Lauf, in dem die Läufer mit einer Bestzeit von mehr als 50 Minuten starten, als Erster die Ziellinie überquert, hat er nicht gewonnen. Seine Platzierung wird in einer Gesamtwertung durch die gelaufene Zeit ermittelt“, erläutert der Chef-Organisator.
Top-Läufer bleiben unter sich
Damit die Top-Läufer nicht in Slalommanier um Überrundete herum laufen müssen, hat man einen Lauf für die leistungsstarken Athleten mit einer Bestzeit von unter 40 Minuten eingerichtet. „Es gibt ja auch ganz unterschiedliche Ansätze, warum man läuft. Die meisten laufen eben aus Fitness- und Gesundheitsgründen. Die wenigstens gehen auf Schnelligkeit und Leistung“, sagt Winschermann.
Bereits zum 23. Mal heißt es „Vorfahrt für Läufer“ auf der Kö. Und das ist absolut ernst gemeint. Ab fünf Uhr morgens ist die Kö autofreie Zone. Autos, die dann noch auf der Kö geparkt sind, werden kostenpflichtig entfernt. „Jedes Jahr werden 15 bis 20 Autos abgeschleppt“, erzählt Winschermann.
Die Abschleppkosten, die die Halter der Wagen bezahlen müssen, kassiert das Abschleppunternehmen und nicht die Kö-Lauf-Organisatoren. Deshalb müssen Winschermann und Kollegen auch in diesem Jahr mit einem Gesamtbudget von 90 000 Euro auskommen.
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