Tennis: Phau bei den Düsseldorf Open
VON TINO HERMANNS - zuletzt aktualisiert: 27.08.2008Derzeit blickt Björn Beinhauer unruhig nach New York. Die Qualität der Düsseldorf Open, des mit 50.000 Dollar dotierten Tennis-Challenger-Turniers (31. bis 7. September) auf der Anlage der TG Nord, ist abhängig von den Leistungen der Weltklassespieler bei den US Open.
„Einige Profis, die in New York spielen, haben auch für die Düsseldorf Open gemeldet. Nur wenn sie in den USA ausscheiden, können wir sie in der Landeshauptstadt begrüßen“, erläutert Beinhauer. Dabei hat der Turnierdirektor besonders Andreas Beck (TC Ravensburg), Paul Capdeville (Chile), Evgeny Korolev (Russland), Björn Phau (TK Grün-Weiß Mannheim) und Sergio Roitman (Argentinien) im Blick.
Inzwischen ist klar, dass Phau und Rochusclub-Spieler Roitman in Düsseldorf aufschlagen. Phau lieferte bei den US Open Rafael Nadal, Olympiasieger und neue Nummer eins im Welttennis, einen dreistündigen harten Kampf, unterlag aber knapp mit 6:7, 3:6, 6:7. Roitman zog gegen den Briten Andy Murray den Kürzeren. „Auf Hartplatz ist es keine Schande, gegen Murray zu verlieren. Er ist immerhin die Nummer sechs der Welt“, urteilt der Turnierdirektor. Insgeheim rechnet Beinhauer mit allen Wackelkandidaten.
Capdeville, chilenischer Davis-Cup- und Arag-World-Team-Cup-Spieler, trifft in der zweiten Runde auf Roger Federer, den langjährigen Branchenprimus. Beck bekommt es nun mit der Nummer vier der Welt, David Ferrer (Spanien), zu tun. Rochusclub-Bundesligaspieler Korolev hat sein Potential beim 7:6, 6:3, 7:6-Sieg über den amtierenden Mannschaftsweltmeister Robin Soderling (Schweden) erneut bewiesen.
Doch spätestens in Runde drei dürfte für den 20-jährigen Düsseldorfer das Aus kommen. Nach der Papierform wartet dann David Nalbandian (Argentinien), die Nummer sieben der Tenniswelt – gut für die Düsseldorf Open.
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