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Lichtenbroich: Elterncafé ist ein beliebter Treffpunkt

zuletzt aktualisiert: 15.11.2011

Lichtenbroich (RP). Seit vier Jahren existiert an der Grundschule Krahnenburgstraße ein Elterncafé. Dort können sich einmal im Monat die Mütter und Väter der Schüler treffen, um ins Gespräch zu kommen und sich über Schulthemen auszutauschen. "Entstanden ist dieses Café, weil die Eltern immer vor dem Schultor standen und sich unterhielten. Da haben wir gedacht, dass man das auch gemütlicher gestalten kann", sagt Schulpflegschaftsvorsitzende Gerlinde Löbhardt.

Im Elterncafé der Grundschule Krahnenburgstraße kann man sich austauschen und über die Schule der Kinder informieren.  Foto:  Achim Hüskes
Im Elterncafé der Grundschule Krahnenburgstraße kann man sich austauschen und über die Schule der Kinder informieren. Foto: Achim Hüskes

Im Schnitt kommen nun 15 Eltern in das Café, nutzen die Gelegenheit, andere Eltern kennenzulernen und unkompliziert sich über das Schulgeschehen zu informieren. Fragen beantwortet dann auch immer direkt die Schulleiterin Martina Hans, die nach Möglichkeit im Café vorbeischaut. "Diese Einrichtung ist ungeheuer wichtig, denn hier wird auch Integration betrieben. Sonst separieren sich oft die Mütter mit Migrationshintergrund. Hier tauscht man sich über die verschiedenen Kulturen aus und die Hemmschwelle, Fragen zu stellen, ist relativ gering", sagt Hans. Regelmäßiger Gast ist auch Bezirkspolizist Hans-Peter Thanisch, der dann beispielsweise Fragen zum sicheren Schulweg oder zu passenden Kindersitzen beantwortet, aber auch Anregungen und Beschwerden entgegen nimmt. Aus dem gleichen Grund kommt auch Eva Opolka, Vorsitzende des Fest- und Fördervereins Leetebrok, zu dem Treffen. "Wir unterstützen ja regelmäßig Institutionen im Stadtteil und deshalb informiere ich mich im Elterncafé darüber, was benötigt wird. Außerdem funktioniert hier viel über die Mund-zu-Mund-Propaganda besser, als auf dem offiziellen Weg", sagt Opolka. Mutter Sabine Adorf nutzt das Café wiederum, um zu erfahren, wie andere Eltern die Abläufe und die Ereignisse in der Schule beurteilen. "Hier kann man beispielsweise erfahren, wie die anderen Schüler mit den Hausarbeiten zurechtkommen", so Adorf.

Von solchen Themen ist Kerstin Krieger nicht mehr betroffen, da sie gar keine Kinder mehr auf der Grundschule Krahnenburgstraße hat. Wie andere Ehemalige nutzt sie aber die Gelegenheit, im Café alte Bekannte zu treffen.

Quelle: RP


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