Die Grevenmühle in Ratingen gilt nicht nur als Adresse für Golf-Spieler. In dem Restaurant der Grevenmühle lässt sich auch vorzüglich speisen. Wir haben das Restaurant für die "Tour de Menu" getestet.
Aperitiv auf Empfehlung des Hauses: Sekt mit einem Schuss Rhababersaft.
Das Warten auf den nächsten Gang ist kurzweilig. Die Bedienung ist charmant, die Stühle bequem - und die Dauer zwischen den einzelnen Gängen nicht sehr groß.
Der Schein trügt: Keine Eiskugel, sondern Schmalz mit Salz wird zum Brot in der Grevenmühle gereicht.
Dann beginnt das Fünf-Gänge-Menü: Als Gruß aus der Küche gibt es Venusmuschel im Bierteig mit Couscous und Chilisoße. Die Kräuter geben der Komposition eine frische Note.
Als zweiten von fünf Gängen serviert der Kellner Carpaccio vom Black Angus-Rind in Trüffelvinairgrette mit Salat von grünem Spargel und Parmaschinkenchip.
Dann das Hauptgericht: Kalbsfilet in Steinpilzkruste auf Portweinjus mit Kartoffel-Gemüsestrudel. Das Fleisch ist außen dunkel, innen zart.
Die Bedienung ist aufmerksam - und immer zu einem Scherz aufgelegt.
Kommt mit Verspätung - aber ist ein Geschmackserlebnis: Das Pot au Feu vom kanadischen Hummer.
Die Stühle sind bequem, der Stil des Restaurants edel, aber nicht zu schick.
Das Dessert: Toblerone-Schnitte auf Vanilleschaum mit Ananassorbet.
Letzteres ist besonders erfrischend.
Ein wenig Spaß muss sein: "Sehe ich gut aus?" Aus Jux lässt sich der Kellner mit der Dame vom Nachbartisch fotografieren.
Der Saal ist mit dickem Teppich ausgelegt.