Haan: Erstes Album produziert
VON DANIEL OELBRACHT - zuletzt aktualisiert: 05.07.2008Düsseldorf (RPO). Die Haaner Rockband „The Royal Bonkers“ stellen am 12. Juli ihre erste CD mit dem Titel „Constitutional Noisarchy“ bei der Release-Party im Jugendcafé der Freien evangelischen Kirche vor.
Musik machen oder studieren: Vor dieser wegweisenden Entscheidung standen die vier Jungs der Haaner Rockband „The Royal Bonkers“ im vergangenen Winter. „Wir haben uns gesagt, jetzt oder nie, und wollen mit unserem Debütalbum zugleich auch das festhalten, was wir als Band erarbeitet haben“, stellt Jan Rentrop (20) fest. Der Sänger stieß als Letzter zu dem heutigen Quartett, das am kommenden Samstag die CD mit dem Titel „Constitutional Noisarchy“ (konstitutionelle Lärmherrschaft) vorstellen wird.
Name aus Amerika mitgebracht
Vier Jahre jung ist die Formation, die sich zu Gründungszeiten noch „Broken Image“ nannte. „Ich habe in einer Kneipe Mundharmonika gespielt und die Wirtin meinte, wir würden dem Image ihres Ladens schaden. Daher der erste Name der Band“, erinnern sich Fabian Pech (19, Schlagzeug), Martin Simon (20, Bass) und Thaddäus Theißen (20, Gitarre). Nach musikalischen Differenzen mit einem früheren Mitglied überzeugte Jan seine Freunde auf Anhieb – in seinem Austauschjahr in den USA hatte er in einem Chor eine Gesangsausbildung genossen. Er brachte auch das amerikanische Wort „bonker“ (zu Deutsch: Verrückter) ins Spiel, seine Freunde dichteten als Verbesserung das „royal“ davor und fertig war der neue Bandname.
The Royal Bonkers
Was Die Band stellt ihre CD „Constitutional Noisarchy“ am Samstag, 12. Juli, bei der Release-Party im Jugendcafé der Freien evangelischen Kirche, Ellscheider Straße 42, vor.
Wann Einlass ist um 19 Uhr, das Konzert beginnt um 20 Uhr.
Eintritt Drei Euro.
Auftritte In loser Folge setzt die Gruppe ihre „Accoustic Tour“ fort und will am 29. November die Endrunde des Bandwettbewerbs im Area 51 in Hilden erreichen.
In der neuen Besetzung arbeiteten die vier Haaner munter an Texten und Melodien, dachten aber zunächst nicht daran, eine CD aufzunehmen. „Diese Idee hatten wir erstmals, als uns im vergangenen Sommer klar wurde, wie viel Spielfreude wir noch haben“, sagt Fabian Pech. Wegen des Abiturs und eines fehlenden Proberaums ruhte die Band zwar ein Vierteljahr, doch dann wurde die Vision von einem Album konkret.
Musikalische Qualität erhöht
Für die Aufnahmen im Mai schaffte die Band Equipment an, mietete einen Raum für Proben und das Abmischen. „Uns war klar, dass wir sowohl musikalisch als auch bei der Ausstattung unsere Qualität erhöhen mussten“, gesteht Thaddäus Theißen. Festlegen lassen wollen sich die „Royal Bonkers“ bei ihrer Musik nicht. Der Rock steht zwar im Vordergrund, doch es gibt auch Balladen, gitarrenlastige Stücke und vor allem Texte auf Deutsch und Englisch. Während sich der Gitarrist an der hessischen Gruppe „200 Sachen“ orientiert, sieht sich Jan als Sänger von den „Ärzten“ und den „Wiseguys“ beeinflusst, Fabian Pech vom Schlagzeuger der „Dave Matthews Band“ und Martin Simon von Rocklegenden wie etwa „Led Zeppelin“.
Zu den eigenen Stücken tragen alle vier jungen Musiker etwas bei, auch wenn die künstlerische Regie in Sachen Text beim Bassisten Martin Simon liegt. Wie die Zukunft der Formation aussieht, darüber schweigen sich die Gartenstädter noch aus: „Das bleibt vorerst ungewiss, da wir alle zum Studieren wegziehen.“
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