Kreis Mettmann: Kirchenkreis behält seinen Namen
VON JÜRGEN FISCHER - zuletzt aktualisiert: 12.09.2008Düsseldorf (RPO). Der Evangelische Kirchenkreis Düsseldorf-Mettmann benennt sich nicht in Kirchenkreis Mettmann um. Dies entschied die Kreissynode bei einer Tagung in Mettmann mit großer Mehrheit.
Enscheidend war, dass mit den Gemeinden Angermund, Knittkull und Unterbach sowie der Anstaltsgemeinde Graf-Recke-Stiftung vier auf Düsseldorfer Gebiet liegende Gemeinden sich nicht mehr im Namen des Kirchenkreises wiederfinden würden, sagte Pfarrerin Diemut Meyer nach der Sitzung.
Außerdem wäre die Bezeichnung „Kirchenkreis Mettmann“ irreführend gewesen, da er nicht mit dem Kreis Mettmann deckungsgleich wäre. Im Nordkreis gibt es noch den Kirchenkreis Niederberg, im Südkreis den Kirchenkreis Leverkusen. Diese Einwände überzeugten 85 Synodale. Nur fünf stimmten für die Namensänderung.
Superintendent Frank Weber machte den 90 Synodalen deutlich, dass sich viele Gemeinden in Umbruchprozessen befinden. Er forderte die Vertreter der Gemeinden auf, gemeinsam zu beraten. „Es ist bereichernd, Lösungen anderer Gemeinden bei ähnlichen Fragestellungen zu kennen.“
Der Mettmanner Landrat Thomas Hendele wird im Vorstand des Stiftungsrates „Notfallseelsorge im Kreis Mettmann“ tätig. Die Stiftungsratsmitglieder sollen beim Gottesdienst zur Herbstsynode am 7. November eingeführt werden.
Als Delegierte des Kirchenkreises zur Landessynode wurden gewählt: Gerhard Sauthoff (Ratingen), Antje Maijer (Homberg) und Reinhard Nordsieck (Mettmann).
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