Gruiten: Klare Stimmen, gute Stimmung
VON SONJA SCHMIDT - zuletzt aktualisiert: 23.10.2007Düsseldorf (RPO). Für Gruitener Chöre zeigten beim Gemeinschaftskonzert, welch großes musikalische Spektrum sie abdecken: Das Programm reichte von Musicalmelodien über Gospel bis hin zu Volksliedern und Popklassikern.
Es ist nicht nur Tradition, sondern beweist auch immer wieder aufs neue, dass Gruiten ein musikalisches Fleckchen ist. Das Gemeinschaftskonzert der Gruitener Chöre sorgte Sonntagabend für ein nahezu ausverkauftes Bürgerhaus. Mit jeweils vier bis fünf Stücken präsentierten sich die Chöre und gaben Kostproben ihres musikalischen Könnens. Das Debut machte der Männergesangverein Gruiten, traditionell in violetten Sackos. Den Sinatra-Klassiker „My Way“ interpretierte Solist Tim Sander in deutscher Sprache und dem Refrain „Leb Dein Leben“. Seine Darbietung belohnte das Publikum mit Begeisterungspfiffen.
Stimmung schwappte in den Saal
Gemeinschaftskonzert
Teilnehmer Männergesangverein Gruiten unter Leitung von Vladyslav Movchan, der Junge Chor St. Nikolaus , der Kirchenchor Cäcilia (beide unter dem Dirigat von Stephan Scheidtweiler), der Gospelchor der Evangelisch-reformierten Kirchengemeinde Gruiten (Anke Jelonek) und der Posaunenchor der Kirchengemeinde (Oliver Richters).
Ausrichter Der Posaunenchor Gruiten hatte diesmal das Sängertreffen organisiert.
Eine Auswahl bekannter Lieder trugen der Junge Chor St. Nikolaus und der Gospelchor gemeinsam vor, so dass der Platz auf der Bühne eng wurde. Der Klassiker „Barbara Ann“ von den Beach Boys transportierte Dynamik und Fröhlichkeit und begeisterte die Zuhörer. Elton Johns Hit „Can you feel the love tonight“ begleitete Anke Jelonek, Leiterin des Gospelchores, am Klavier. Die für den Gospel typische Bewegungsfreude und Dynamik schwappte über ins Publikum, das beim Refrain spontan und unaufgefordert begann, mitzuklatschen. Einzelne Füße wippten im Takt auf dem Saalboden mit. Mit „A Concert Celebration“ von Andrew Lloyd Webber ließen die beiden Chöre weitere Ohrwürmer erklingen. Das Publikum hörte unter anderem die Titelmusik des Musicals „Phantom der Oper“ und den Musicalklassiker „Don‘t cry for me Argentina“. „Bravo“-Rufe von Gesangskollegen der anderen Chöre waren die Reaktion auf den Auftritt.
Mit dem Stück „Froher Sängermarsch“ erzeugte der Kirchenchor Cäcilia weitere Stimmung im Saal. Die Besucher gingen nun das erste Mal, zwar vereinzelt, etwas aus sich heraus und wippten mit den Köpfen mit. Mit dem „Galop infernal“, den Oliver Richters, Leiter des Posaunenchores, spielen ließ, kam noch mehr Bewegung in die Reihen und das Publikum klatschte laut mit. Nach dem letzten Akkord lächelte Richters stolz in den Saal.
Gemeinsames Finale aller Chöre
Zum großen Finale mit dem Klassiker „Ein Freund, ein guter Freund“, zu dem sich alle Mitwirkenden zusammen auf der Bühne versammelten, dirigierte Richters die Sänger zu ihren Positionen. Mit kräftigem Applaus ging das zweistündige Konzert zu Ende.
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