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Hilden: Schüler am Ball

VON PATRICK JANSEN - zuletzt aktualisiert: 31.05.2007

Düsseldorf (RPO). Am Sepp-Herberger-Tag tummelten sich rund 1300 Kinder auf der Bezirkssportanlage Am Bandsbusch. Viele Wettbewerbe drehten sich ums runde Leder. Aber auch Sackhüpfen und Trampolinspringen machten Spaß.

Wer schafft’s am schnellsten? Geschicklichkeit war beim Torstangen-Slalom gefragt.   Foto: RPO
Wer schafft’s am schnellsten? Geschicklichkeit war beim Torstangen-Slalom gefragt. Foto: RPO

Mehr als ein Dutzend Kinder verfolgen DFB-Maskottchen Paule über die Laufbahn der Bezirkssportanlage am Bandsbusch. Als der große Plüschvogel mit dem Fußballtrikot endlich eingefangen ist, wollen ihn sogar die Helfer einmal knuddeln. Wenig später leistete der Publikumsliebling den Kindern Gesellschaft auf der Hüpfburg. Denn neben den Fußballturnieren und Staffelwettbewerben am Sepp-Herberger-Tag nahmen die Schüler der Hildener Grundschulen an zahlreichen Aktivitäten teil.

„Ich hab’s in 18 Sekunden geschafft“, freute sich Miguel Martins. Der Siebenjährige dribbelte flink um fünf Hütchen herum und zurück und unterbot dabei die geforderte Zeit von 40 Sekunden locker. Beim Fußball-Fünfkampf auf der Wiese daneben waren an den Stationen verschiedene Fähigkeiten gefragt.

Info

Sepp-Herberger-Tag

Der Aktionstag findet einmal im Jahr in den Landesverbänden desDeutschen Fußball-Bundes (DFB) statt.

Ausrichter Stadt Hilden, VfB 03 Hilden und Fußballverband Nordrhein (FVN)

Teilnehmer Etwa 1 300 Kinder aus sechs Hildener Grundschulen nahmen teil, mehr als 60 Helfer waren eingesetzt.

Freude und Enttäuschung

Beim Weitschießen glückte Malte Jordan direkt beim ersten Versuch ein Schuss über die erste Linie, ohne dass der Ball den Boden berührte. An einer weiteren Station jonglierten die Erst- und Zweitklässler der Wilhelm-Hüls-Schule den Ball, übten das Einwerfen oder das Zielschießen. Am Ende freuten sich alle acht Kinder über einen Schlüsselanhänger. „Es ist zwar kein richtiges Fußballspiel, doch Herberger war ja ein Trainer und der Fünfkampf ist ja in dem Sinne auch Training“, meinte Bettina Manger, die die Schülergruppe begleitete.

Beim Fußballturnier lagen indes Freude und Enttäuschung dicht beieinander. Einige Schulen traten sogar in eigens angefertigten Trikots an. Die „Maxis“ (3. und 4. Klassen) der Wilhelm-Hüls-Schule erzielten in letzter Sekunde gegen die Grundschule Kalstert noch den Siegtreffer, danach pfiff der Schiedsrichter ab und die Freude kannte keine Grenzen. In der Partie der Grundschule Elbsee gegen die GGS Schulstraße prallte einem Elbsee-Schüler das Leder unglücklich ins eigene Tor. Dem Unglücksraben stand danach die Enttäuschung ins Gesicht geschrieben.

In der Laufstaffel und der Sackhüpfstaffel waren vor allem Schnelligkeit gefragt. „Die Trampoline sind toll und man kann hier auch malen“, freute sich Frauke Voß nach ihrem Medizinball-Staffellauf mit der Grundschule Kalstert. „Mir hat die elektrische Torschusskraftmessung am besten gefallen“, meinte dagegen ihr Klassenkamerad Niklas Wüster.

Zusammenarbeit fördern

„Wir feiern hier zwar ein Sportfest mit dem Schwerpunkt Fußball, doch nicht alles hat damit zu tun“, erklärte Stefan Wiedon, Projektleiter des FVN. „Wir möchten die Zusammenarbeit von Schule und Verein fördern. Das gelingt mit so einem Aktionstag am besten, denn dann kümmert sich der Verein eher darum“, so Claudia Wachendorf, Sportbeauftragte der Stadt Hilden.

Quelle: RP

 
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