Haan: Sechs Wochen lang Strand-Spaß
VON FRANK ERKELENZ - zuletzt aktualisiert: 23.06.2008Düsseldorf (RPO). Der Haaner Sommer ist am Samstag eröffnet worden. Die Sandfläche am Stadtbrunnen auf dem Neuen Markt wird Treffpunkt und Kulisse für allerlei Aktionen sein. Täglich von 11 bis gegen 21 Uhr ist die Strandbar geöffnet.
Der „Haaner Sommer“ hatte im vergangenen Jahr noch nicht ganz begonnen, da hatten die notorischen Hauptbedenkenträger schon zum Spotten und Meckern angesetzt. Allen Unkenrufen zum Trotz wurde die erste Auflage zu einem vollen Erfolg. Die Mischung aus Strandfeeling, Musik und Unterhaltung sorgte für weit mehr als nur einen bunten Farbtupfer auf dem ansonsten grauen und tristen Neuen Markt. Bei strahlendem Sonnenschein eröffnete Bürgermeister Knut vom Bovert am Samstag den 2. Haaner Sommer und konnte erfreut darauf verweisen, dasss sich die Sandfläche verdoppelt habe.
Programm „aus Liebe zu Haan“
Schon vor dem offiziellen Startschuss hatten die ersten Besucher ihre Liegestühle und sogar zwei Strandkörbe im Sand drapiert. Und vom Bühnenrand blickte der „Haans“ in doppelter Ausführung in eine gut gelaunte Runde. „Visionen können wahr werden“, konstatierte Knut vom Bovert, der den zahlreichen Ehrenamtlern dankte, die sechs Wochen Programm „aus Liebe zu Haan“ möglich machten.
Haaner Sommer
Premiere Im Vorjahr war die Veranstaltung als Teilnahme für das Landes-Projekt „Ab in die Mitte“ geplant. Als das Haaner Vorhaben nicht ausgewählt wurde, ließ man trotzdem den Strand am Stadtbrunnen aufschütten.
Zweite Auflage Auch diesmal wird das Programm weitgehend von Sponsoren finanziert und ehrenamtlich bestritten.
Mit leichter Verspätung ging es dann gegen 16 Uhr endlich los. Die Formation „Tribal M“ ließ mit ihren Rhythmen einen Hauch von Karibik-Feeling in der Gartenstadt Einzug halten. Die Band untermauerte ihren Ruf als eine der besten Reggae-Truppen und kam bei den Strandgästen gut an. Als Kontrastprogramm gab das Duo „Tom & Jenny“ sein Debut in Haan mit poppig-jazzigen Klängen. Die Mischung aus eigenen Stücken sowie auf Gitarre und Gesang umarrangierten Cover-Versionen fand großen Anklang und lud zum entspannten Verweilen am Haaner Strand ein. Beim „Smooth Operator“ ließ es sich so richtig gemütlich abhängen.
Das Sonntagsprogramm eröffnete ein Freiluftgottesdienst, der von Haaner Musikern umrahmt wurde. „Miss Otis“ Heike Strate hatte neben ihrem Mann Joachim unter anderem Klaus Eisner am Bass und „Halle-Ralle“ von der Höh um sich geschart, um den zweiten Tag einzuläuten.
Wetter besser als auf Mallorca
Auch in den kommenden Wochen werden viele bekannte Haaner Gesichter das Programm maßgeblich mitprägen. Am Rande der „Chiller Park Beach“, wie es ein Besucher launig auf neudeutsch taufte, sorgten gestern zwei echte Katamarane für einen Blickfang und erhöhten das Urlaubsfeeling nochmals. Eigentlich fehlte fast nur noch das Meer zum Rundum-Glücklichsein. Das Wetter war eh schon besser als auf Mallorca, und wer braucht schon einen selbsternannten Ballermann-König, wenn er stattdessen richtige Musik haben kann? Die Spötter haben längst die (Sonnen)-Segel gestrichen.
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