Kreis Mettmann: SPD: Krick führt Wahlliste an
VON MANFRED MÜSCHENIG - zuletzt aktualisiert: 16.02.2009Düsseldorf (RPO). Der Spitzenkandidat der Kreis-SPD tritt gegen den Amtsinhaber Thomas Hendele (CDU) an. Beim
Kreis-Wahlparteitag erhielt der Leiter des Düsseldorfer Gartenamtes sämtliche 92 Delegierten-Stimmen.Bei der Wahl der SPD-Kandidaten für die Kreistagswahlbezirke konnte Landratskandidat Manfred Krick beim SPD-Kreisparteitag alle abgegebenen 92 Stimmen auf sich vereinigen und so ein beeindruckendes Ergebnis erzielen.
Für Hilden kandidieren Wolfgang Fröhlecke (87 Ja), Elke Thiele (91), Maximilia Rech (91) und in einem gemeinen Wahlkreis Hilden/Langenfeld Joachim Herzig. In Haan tritt Fraktionschef Udo Carro (90) und in Gruiten Wolf Hartwig Kohte (89) an. Um unter den aussichtsreichsten Plätzen die Frauenquote zu verbessern, war der Kreisvorstand bei der Erstellung der Listen von den Vorschlägen der Ortsverbände Monheim und Ratingen abgewichen. Dr. Marianne Dierks musste Listenplatz 20 mit Dirk Brixus (Platz 24) tauschen.
Wahlergebnis 2004
Bei der jüngsten Kreistagswahl gab es folgendes Ergebnis:
CDU 46,3 Prozent.
SPD 29,3 Prozent.
Bündnis 90/Die Grünen 10,1 Prozent.
FDP 7,9 Prozent.
UWG 6,2 Prozent
Sonstige 0,2 Prozent.
Der Kreistag hat derzeit, bedingt durch Ausgleichsmandate 72 anstatt der festgelegten 66 Sitze.
"Ja wir haben eine Chance"
Bei der letzten Kreistagswahl erzielte die SPD alle ihre 21 Mandate über die Liste. Und hier stehen diesmal nur vier Frauen auf den 20 aussichtsreichsten Plätzen der Reserveliste, die von Landratskandidat Manfred Krick angeführt wird, gefolgt von Udo Carraro (Haan), Berndt Hoffmann, Stephan Schnitzler und Elke Thiele (Hilden). Maximilian Rech folgt auf Rang 14, Wolfgang Fröhlecke auf Platz 23 und Wolf-Hartwig Kohe auf 25.
Zu Beginn des Kreisparteitages hatte sich Manfred Krick kämpferisch gegeben. Die Frage, wie die Aussichten der SPD bei dieser Wahl seien, beantwortet er mit einem eindeutigen: "Ja, wir haben die Chance, wieder vernünftige, soziale, zukunftsfähige Politik in den Rathäusern des Kreises und im Kreishaus einziehen zu lassen. Und nicht eine bürgerliche Politik ertragen zu müssen, die vieles ankündigt, aber weniges umsetzt".
Ausgleich zwischen den Städten
Vor allem die Bereiche Bildung und Ausbildung wolle er im Falle eines Einzugs als Landrat ins Kreishaus stärken. Die Entspannung auf dem Ausbildungsmarkt sei zwar begrüßenswert, dennoch sei die Situation für Jugendliche mit geringer schulischer Qualifikation weiterhin besorgniserregend.
Auch dem Klimaschutz wolle er sich intensiv widmen, betonte der SPD-Landratskandidat. Bei der Sanierung von öffentlichen Gebäuden nach energiesparenden Gesichtspunkten müsse der Kreis eine Vorbildfunktion übernehmen, die sicher auch zu mehr Energieeffizienz bei privaten Maßnahmen führe. Ein dritter Schwerpunkt sei für ihn, dass der Kreis noch stärker als bisher seine Aufgabe als Ausgleichsinstrument zwischen finanzstarken und finanzschwachen Gemeinden wahrnehme.
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