Hilden: Staatliche Doppelmoral
zuletzt aktualisiert: 22.02.2007Düsseldorf (RPO). Pokern erlebt zurzeit einen regelrechten Boom. Das coole Kartenspiel aus Amerika ist vor allem bei jungen Leuten angesagt. Überall werden Poker-Kurse angeboten. Damit wächst auch die Gefahr, dass Heranwachsende für ein Spiel begeistert werden, das auch eine gefährliche, eine abgründige Seite hat. Schon viele Menschen und Familien wurden durch Spielsucht ins Unglück gestürzt. Der Staat selbst geht in diesem Fall mit schlechtem Beispiel voran und pflegt eine durchsichtige Doppelmoral: Öffentliche Glücksspiele um Geld sind verboten und werden mit Strafe bedroht – es sei denn, der Staat selbst tritt als Veranstalter auf und kassiert die Gewinne wie bei Lotterien oder staatlichen Casinos. Die fatalen Folgen für die Spielsüchtigen sind dieselben. cis
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