Hilden: Viel Raum für Mutmaßungen
zuletzt aktualisiert: 17.02.2011Düsseldorf (RPO). Außer begründeten Spekulationen gab es für die Pipeline-Gegner gestern nachmittag im Düsseldorfer Umweltausschuss nichts zu hören – lediglich die Feststellung, im wesentlichen sei ja gar nicht die CO-Pipeline betroffen, sondern eine seit Jahren im Erdreich liegende Erdgas-Leitung. Eine Untersuchung der Löcher an der CO-Pipeline beziehungsweise in ihrem Umfeld hat noch gar nicht stattgefunden. Daher sind alle Darstellungen des Ministers, wie es zu den Absackungen gekommen sein könnte, nicht mehr als Mutmaßungen. Näheren Aufschluss kann erst die von Bayer Material Science versprochene "exemplarische" Untersuchung an der Trasse der CO-Pipeline liefern. Bis dahin darf weiter spekuliert werden, was der Sprecher der IG Erkrath, Wolfgang Cüppers, dann gestern auch gleich tat. Ihm leuchtete der Hinweis auf Auswaschungen nicht ein. Das Ministerium täte gut daran, schnell für Aufklärung zu sorgen. fis
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