Handball: Pokal-Knüller im Herrenhaus
VON ERWIN ROOS UND RAINER THRON - zuletzt aktualisiert: 02.03.2007Mettmann-Sport – HG Remscheid (Damen). Die Mettmannerinnen peilen den Aufstieg in die Regionalliga an. Erste Erfahrungen mit der dritthöchsten Spielklasse können sie am Sonntag (16.15 Uhr) sammeln: Der Oberliga-Spitzenreiter empfängt den Regionalliga-Vierten in der 2. Pokalrunde des Westdeutschen Handball-Verbandes. ME-Sport qualifizierte sich durch ein 27:24 beim Meisterschaftsrivalen HSG Düsseldorf und Remscheid mit einem 32:29 beim westfälischen Oberligisten Königsborn. Die Gewinner der 2. WHV-Runde ziehen in den DHB-Pokal ein.
In der Regionalliga ist der TuS Nettelstedt (32:4) das Maß aller Dinge, führt die Tabelle mit sieben Punkten vor Bayer Leverkusen II an (25:11). Weitere zwei Zähler zurück folgt ein punktgleiches Quintett (23:13) – mit der HGR. Seine bislang einzige, mit 27:36 aber gleich deftige Niederlage kassierte Nettelstedt in Remscheid. Zuletzt erreichten die Bergischen beim heimstarken SV Teutonia Riemke ein beachtliches 28:28. Coach Jörg Freund verfügt über starke Werferinnen wie Caro Fisch, Maite Lutter, Daniela Hannemann, Nicole Offermann und die Exil-Russin Larissa Heil, dazu mit Denise Hock, Marit Lucas und Julia Huppertz über gute Torhüterinnen.
Es wartet also eine harte Bewährungsprobe auf die Mettmannerinnen. Immerhin bietet Trainer Jens Buss seine Bestbesetzung auf. Auch wenn das Ziel Aufstieg Vorrang hat, die Qualifikation für die 1. DHB-Pokalrunde wäre ein Riesenerfolg – zu dem die Mettmanner Handball-Fans ihren Beitrag leisten können. An der Ausgangsposition im Meisterschaftsrennen hat sich nichts verändert. Nach ME-Sport (24:21 gegen Süchteln) gewann auch die HSG Düsseldorf ihr vorgezogenes Meisterschaftsspiel bei der TG Hilgen (ebenfalls im WHV-Pokal gegen Aldekerk) mit 20:19 und liegt nur einen Punkt zurück. Aber auch der Dritte HSV Gräfrath II macht sich bei nur zwei Zählern Rückstand auf ME-Sport noch Titelhoffnungen.
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