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Handball: Siegeswillen demonstrieren

VON BIRGIT SICKER - zuletzt aktualisiert: 03.02.2012

Handball (RP). Die Handballer der Unitas Haan haben Samstagabend als Verbandsliga-Zweiter gegen Schlusslicht HSG Radevormwald/Herbeck die Favoritenrolle inne. Allerdings feierten die Rader zuletzt zwei wichtige Erfolge im Abstiegskampf.

David Horscht zeigte zuletzt auf der Mittelposition wieder aufsteigende Tendenz.  Foto:  Nico Hertgen
David Horscht zeigte zuletzt auf der Mittelposition wieder aufsteigende Tendenz. Foto: Nico Hertgen

Unitas Haan – HSG Radevormwald/Herbeck. Wenn der Zweite auf das Schlusslicht trifft, scheinen die Fronten schon vor dem Anpfiff geklärt. Doch davon will Jörg Müller nichts wissen. "Das ist nur ein vermeintlich leichtes Spiel", betont der Unitas-Trainer vor der Partie der Handball-Verbandsliga, die morgen Abend (19.45 Uhr) in der Hildener Bandsbusch-Halle steigt. Den Grund liefert Müller gleich nach: "Das ist ein sehr unangenehmer Gegner. Die Rader leben vom Kampf und sind nur schwer zu berechnen." Drei Akteure hebt Müller aus dem Gäste-Team heraus. Da ist zum einen Torhüter Robin Eigenbrod, der zuletzt mit vielen Glanzparaden seinen Beitrag zum 24:21Sieg über den TV Angermund leistete. "Er ist ein Überraschungsei", charakterisiert Müller den Nachwuchskeeper. Auf Regionalliga-Erfahrung können dagegen Daniel Bangert (LTV Wuppertal und Tobias Uibel (HG Remscheid) zurückgreifen – beide avancierten gegen Angermund zu den Topwerfern und trugen 16 Treffer zum Erfolg bei. "Wir dürfen die Rader keinesfalls auf die leichte Schulter nehmen", lautet daher Müllers Fazit.

Allerdings taten sich die Haaner zuletzt mit der Favoritenrolle schwer. "Es geht vor allem um die Einstellung und den Willen, dieses Spiel gewinnen zu wollen", fordert Jörg Müller daher einen engagierten Auftritt von der ersten Minute an, um so auch den eigenen Fans attraktiven Handball zu bieten. Eine kompakte Abwehr und viel Tempo im Angriff sollen die Erfolgsgaranten sein. "Wir wollen mit der nötigen Motivation und Härte agieren und den Radern von Anfang an zeigen, wer Herr im Hause ist", sagt Müller und hofft, dass auch die Unitas-Torhüter sich wieder von ihrer guten Seite präsentieren. Der Coach kann auf die Formation der Vorwoche bauen. Auch Christian Mohaupt (Nasenbeinbruch) greift wieder ins Geschehen ein. Nicht mit von der Partie ist dagegen weiterhin Gregor Dördelmann (Grippe), der zudem inzwischen beachtlichen Trainingsrückstand aufweist. Und mit Marcel Billen (Arbeitsunfall) ist erst nach Karneval wieder zu rechnen.

Noch beträgt der Abstand der Rader zum rettenden Ufer drei Zähler, doch mit den Siegen über den TV Angermund und zuvor den LTV Wuppertal machte die HSG wichtigen Boden im Abstiegskampf gut. "Wir schaffen das", versprüht Trainer Guido Hugo daher Zuversicht. Allerdings sitzt er selbst noch nicht wieder auf der Bank (Operation). Statt dessen vertreten ihn Co-Trainer Sven Paas, Torwarttrainer Detlef Randzio und A-Jugendcoach Markus Eigenbrod. Während Hugo noch pausieren muss, füllt sich der Rader Kader aber wieder. Rechtsaußen Kristian Wiche kehrte bereits gegen Angermund ins Team zurück. Jetzt soll auch Sascha Schmidt (Handverletzung) sein Comeback geben.

Quelle: RP


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