Handball: Wacker fordert einfache Tore
VON DANIEL OELBRACHT - zuletzt aktualisiert: 27.10.2006Gräfrath III – Unitas Haan (Damen). Mit einem Kader von nur zehn Spielerinnen fährt die Unitas-andballerinnen am Sonntag (18.15 Uhr) nach Solingen. Dort wollen die Haanerinnen mit einem Sieg über Gräfrath den Anschluss zur Spitzengruppe der Landesliga halten. „Die ordentliche Leistung am letzten Spieltag gegen Lintorf hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, stellt Unitas-Trainer Matthias Wacker fest. Wie schlimm die Verletzung von Nina Walther ist, zeigt sich erst in den nächsten Tagen – ein Kreuzbandriss wird vermutet. Auch Nicola Pietsch und Linda Fellenberg sind angeschlagen, hinter ihrem Einsatz steht ein Fragezeichen. Immerhin kann Wacker sich auf den ersten Saisonauftritt von Katja Dietrich freuen. „Der Kader ist momentan etwas kleiner als sonst“, sagt der Trainer. Und lässt offen, für wie schwerwiegend er die Situation erachtet.
Abgesehen vom Personal hatte Matthias Wacker in der Partie gegen Lintorf vielfach Grund zur Freude: Seine Mannschaft präsentierte sich vor allem in der Abwehr sehr ordentlich, bot gute Angriffe über die Außen und die erste Welle. Verbesserungsbedarf sieht der Coach allerdings noch im Rückzugsverhalten. „Und wir könnten noch mehr einfache Tore erzielen“, wünscht er sich. Ob das ausgerechnet in Gräfrath gelingt, ist fraglich. Die Solingerinnen zählten sich vor der Saison selbst zu den Topteams der Liga und hinken den eigenen Erwartungen nun hinterher. Bester Beweis ist die Niederlage letztes Wochenende in Beyeröhde, wo der HSV mit 19:26 verlor.
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