Langenfeld: Besser schulintern als global klären
zuletzt aktualisiert: 11.06.2008Düsseldorf (RPO). Das Tor für die künftige Anfechtung von Abitur-Ergebnissen hat die NRW-Schulministerin mit ihrem Angebot, am Dienstag eine zweite Mathe-Klausur schreiben zu dürfen, weit aufgestoßen. „Sehr ungeschickt“ findet es denn auch OHG-Rektor Dr. Hagen Bastian von Barbara Sommer, „dieses Problem global lösen zu wollen“. Und sein Kollege Wilfried Hofer vom KAG ergänzt: „Auch als es noch kein Zentral-Abi gab, sind Fehler vorgekommen – die hat man dann schulintern geklärt.“ Hinzu kommt aus Sicht von Bastian die „juristische Fragwürdigkeit“ einer Zweitklausur: Was passiert, wenn ein Nutznießer der „zweiten Chance“ diese vermasselt und mit dem schlechteren Klausur-Ergebnis womöglich noch im zweiten Anlauf durchs vorher bestandene Abitur rasselt? Der Glaubwürdigkeit hat die Ministerin jedenfalls einen Bärendienst erwiesen – nicht nur des Zentralabiturs, sondern auch ihrer eigenen. stm
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