Langenfeld: BGL und FDP: Forensik-Beirat zum Fall Karl D. einberufen
zuletzt aktualisiert: 16.03.2009Düsseldorf (RPO). In ihrer offensiven Haltung gegen eine ungesicherte Therapie des Heinsberger Sexualstraftäters Karl D. in der LVR-Klinik erhalten Klinikleitung und Stadtverwaltung Unterstützung aus der Politik.
"Wir sind erleichtert, dass die Leitung der Klinik so konsequent aufgetreten ist", kommentierte BGL-Ratsfraktionssprecher Gerold Wenzens die Entscheidung von Direktor Hartmut Belitz, dem nach 20 Jahren Haft freigelassenen Kinderschänder Karl D. die Aufnahme in der Forensik zu dessen Bedingungen ("jederzeit Ausgang") zu verweigern.
"Für uns ist dies eine Bestätigung, dass für die Leitung der Forensik immer auch die Sicherheit der Langenfelder Bürger im Vordergrund steht", erklärte Wenzens.
Ähnlich FDP-Ratsfraktionschef Rolf Gassen: "Bürgermeister Magnus Staehler und der Klinikleitung gebühren Dank, dass sie unverzüglich gehandelt und die Öffentlichkeit informiert haben."
Wie Wenzens fordert Gassen, den Forensik-Beirat einzuberufen: "Durch Transparenz und Informationen hat die Arbeit des Beirats in den vergangenen Jahren mit dazu beigetragen, dass Vertrauen zu der Einrichtung der Forensik in Langenfeld entstanden ist."
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